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Eine kleine Statistik:
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Reiseziel:
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Westküste |
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Reisedatum:
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August 1995 |
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besuchte Bundesstaaten:
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Kalifornien, Nevada, Arizona, Utah |
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Sehenswürdigkeiten:
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San Diego, Phoenix, Sedona, Montezuma Castle, Grand Canyon, Lake Powell, Zion Ntl. Park, Bryce Canyon Ntl. Park, Salt Lake City, Arches Ntl. Park, Monument Valley, Las Vegas, Death Valley, Yosemite Ntl. Park, Sequoia Ntl. Park, San Francisco, Monterey, Hollywood, Disneyland, Universal Studios |
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gefahrene km:
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keine Ahnung mehr, aber sicher mehr als 5.000 |
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Wertung:
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best of the west |
| Die Reiseroute: |
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Der Reisebericht: |
| Ankunft Los Angeles - San
Diego - Phoenix - Sedona
- Grand Canyon - Lake Powell
- Zion Ntl. Park - Bryce Ntl.
Park - Salt Lake City - Arches
Ntl. Park - Monument Valley - Las
Vegas - Death Valley - Yosemite
Ntl. Park - Sequoia Ntl. Park - San
Francisco - Monterey - Hollywood
- Disneyland - Universal Studios
- Abflug Los Angeles |
| Anreise Die Reise begann in Linz. Mit einem Lufthansa-Flug ging es nach Frankfurt. Von dort weiter nach Los Angeles. Los Angeles begrüßte uns mit schönstem Wetter. Doch vorher ging es noch durch die nervige Einwanderungsbehörde. Doch diesmal war die Wartezeit nicht so lange (nur 30 min.). Bei der letzten Reise waren es immerhin 2 Stunden gewesen. Als die Einwanderungsbehörde passiert war, suchten wir uns gleich den richtigen Bus, der uns zu der Leihwagenfirma bringen sollte, bei der wir den Minivan gebucht hatten. Das Ausleihen des Wagens war dank vorheriger Buchung und Kreditkarte kein Problem. Der Minivan hatte viel Stauraum und ließ auch unseren geplagten Beinen genügend Platz zur Erholung. Das Hotel, welches wir gebucht hatten (Renaissance-Hotel - sehr empfehlenswert) war in der gleichen Straße wie die Leihwagenfirma (Budget). Nach dem Parken in der hoteleigenen Garage wurden die Zimmer bezogen, Bettenverteilungen vorgenommen, Badehosen im Koffer gesucht und schon wurde der Hotelpool samt Whirlpool frequentiert. Welche Wohltat nach den vielen Strapazen des Fluges. Es ist immer empfehlenswert nach solchen Anstrengungen nicht gleich Programm zu machen, sondern sich auch mal am ersten Tag zu entspannen und das Jetlag zu überbrücken. Dem Bad folgte noch ein Erholungsspaziergang im Umfeld des Hotels, welches sich leider in der Nähe der Einflugschneise des Flughafens LAX befindet. Essen waren wir abends noch in einem Coffee-Shop unweit des Hotels, der ausgezeichnete Hamburger servierte - nicht diese bekannten MacDonalds Pappdinger. Nachdem uns L.A. als Stadt nicht unbedingt begeisterte ging die Reise am nächsten Tag weiter nach San Diego. zum Seitenanfang |
| San Diego Die Fahrt nach San Diego war außerordentlich schön. Sobald man die Straßenschluchten von Los Angeles verlassen hat, fährt man immer in der Nähe des Pazifiks. In Oceanside haben wir einen kleinen Stopover gemacht um den Pazifik zu begrüßen. In San Diego angekommen, besuchten wir gleich mal das Visitor Center um ein Motel zu bekommen, was dann auch recht problemlos klappte. Das Gepäck wurde im Motelzimmer verstaut und per Auto ging es mal in den Balboa-Park. Mit einer kleinen Bahn, die eigentlich ein Bus war, machten wir eine Rundfahrt im Park und besuchten ein altes Flugzeugmuseum. Da ich noch unbedingt das Hotel "Del Coronado" sehen wollte, machten wir uns wieder auf den Weg. Über die Verbindungsbrücke zur Halbinsel del Coronado (1 Dollar ist zu berappen) erreichten wir offensichtlich das Villenviertel von San Diego. Das Hotel war wunderschön und ich hatte mir nicht zuviel erwartet. Hier wurde ja der berühmte Streifen mit Marilyn Monroe "Manche mögen's heiß" gedreht. Und es sah noch alles so aus wie im Film. Doch nicht genug der Sehenswürdigkeiten. SeaWorld wartet noch auf einen Besuch von uns. Am schönsten und interessantesten war die Killerwal-Show mit Shamu. Man muss dabei aber darauf achten, dass man nicht in der Splash-Zone sitzt (außer man hat die Badehose dabei), weil man sonst die Kleidung entsorgen kann. Spät am Abend kamen wir dann zurück ins Motel, wo wir uns noch entspannten, bevor wir nächsten Tag nach Phoenix weiterfuhren. zum Seitenanfang |
| Phoenix Die Fahrt nach Phoenix war sehr interessant und noch heißer als die des Vortages. Dank Klimaanlage im Auto konnte dieser Trip aber auf erträglichem Niveau gehalten werden. Doch nun zu den Details: Morgens starteten wir in San Diego. Bald verlässt man die Stadt und ist dann fast alleine auf dem Highway. Die Gegend ändert sich nach jeder Kurve und nach jedem Berg. Zu Beginn der Fahrt war noch alles halbwegs grün - doch je weiter man richtig Arizona kommt, umso wüstenähnlicher wird alles. Sehr beeindruckend waren die großen Sanddünen, die wir uns näher ansahen und ich v.a. filmen musste. Meine Videokamera war mein ständiger Begleiter. Aber ebenso beeindruckend waren die riesigen künstlich bewässerten Felder im Flachland. Dort wird der Colorado geradezu ausgepumpt. Die Mexikaner bekommen nicht mehr viel Wasser, von diesem einst so mächtigen Fluss. In Phoenix angekommen fuhren wir zu einem Holiday - Inn, dass recht preiswerte und schöne Zimmer anbot. Der Pool war fantastisch und wurde viel genützt. Die Hitze war mörderisch. Obwohl September konnte das "Valley of the Sun" noch immer über 50 Grad (aufgemerkt Celsius) aufweisen. Ich weiß, warum hier die Klimaanlage erfunden wurde. Für meine Mitreisenden gab es an diesem Tag noch eine Premiere. Sie durften zum ersten mal zu einem "Sizzler" essen gehen. Sie waren nicht schlecht beeindruckt von der Fülle des Dargebotenen. Natürlich haben wir uns alle hoffnungslos überfressen. Trotzdem verbrachten wir eine angenehme Nacht. Das war auch notwendig, denn nächsten Tag ging es weiter zum Montezuma Castle. zum Seitenanfang |
| Montezuma Castle - Sedona Heute stand das Montezuma Castle auf dem Programm, weiters die Stadt Sedona und der Grand Canyon. Doch zuerst zum Montezuma Castle: Nach einer Fahrtzeit von etwa drei Stunden erreicht man eine schlecht beschilderte Abfahrt zum Montezuma Castle - eine alter Indianderwohnstädte der Sinagua-Indianer. Sinagua bedeutet übrigens "ohne Wasser". Das Wort kommt anscheinend aus dem Spanischen. Ganz ohne Wasser dürften die damals aber auch nicht gewesen sein, denn ganz in der Nähe der Siedlung befindet sich ein ausgetrocknetes Flussbett. Das Castle selbst sieht sehr interessant aus - leider kann man es von innen nicht besichtigen. Wenn man sich daran satt gesehen hat, wird dem geneigten Beobachter auffallen, dass es hier jede Menge an Hörnchen gibt, die ständig um Futter betteln. Das Füttern und Berühren sollte man aber tunlichst unterlassen, da diese süßen Dinger ganz gemein beißen können und meistens irgendwelche Krankheiten übertragen. Wie gesagt, dass Castle selbst ist interessant und durchaus den kleinen Abstecher wert. Die Fahrt ging weiter nach Sedona. Die Stadt, von der schon mein Vater so geschwärmt hatte, war wirklich sehr schön gelegen inmitten von roten Felsen. Sehr beeindruckend ist der "Bell Rock" - wie der Name schon verrät ein glockenförmiger Berg, dem magische Kräfte nachgesagt werden. So mancher Künstler besteigt den Berg um Inspiration zu finden. Mein Vorschlag: einen Liter Wein trinken. Das bringt auch soviel Geist. Allzulange haben wir uns aber in Sedona nicht aufgehalten, denn uns erwartete ja noch der Grand Canyon. zum Seitenanfang |
| Grand Canyon Sedona lag hinter uns und über ein enges Tal mit schönem Aussichtspunkt (Name habe ich vergessen) gelangt man nach Flagstaff. Zu Flagstaff später mehr. Ab Flagstaff fährt man noch ca. 2 - 3 Stunden zum South Rim des Grand Canyon. Den Namen Grand Canyon verdient dieser Canyon auf jeden Fall. Obwohl ich schon 1992 einmal hier war beeindruckte mich dieses Naturschauspiel wieder aufs neue. Dieser Gigantismus muss Vorbild für die Amerikaner gewesen sein. Bevor wir den South Rim besuchten, haben wir aber vorsichtshalber noch ein Hotel gebucht, um nicht spät ab Abend auf die meist nervenaufreibende Herbergssuche gehen zu müssen. Vom South Rim aus kann man mit einem Shuttle Bus entlang des Randes fahren und erreicht am Ende dieser imposanten Fahrt ein Haus, in dem man sich mit allen möglichen Souvenirs bis über beide Ohren eindecken kann. Das Farbenspiel im Grand Cayon kann man leider auf kein Foto oder Film bannen - das ist etwas, was man selbst einmal oder mehrmals gesehen haben muss. Abend nach dem Essen gingen Wilfried und ich noch ins IMAX-Kino. Dort kann man einen sehr interessanten und mitreißenden Film über den Grand Canyon und Major Powell sehen. Pflichtbesuch für jeden USA-Reisenden. Weiter Programmpunkte waren nicht mehr geplant, den am nächsten Tag sollte es weitergehen zum Lage Powell und nach Page. zum Seitenanfang |
| Lake Powell Dieser Tag begann mit herrlichem Wetter. Frühstück gab's erstmals im Hotel. Es war aber nicht besonders und außerdem mussten wir es uns mit 50 anderen teilen. Die Amerikaner sind auch bei den Tischsitten keine der führenden Nationen. Wir setzten uns anschließend in unseren Van und brausten los. Entlang des South Rims fuhren wir Richtung Osten. An einem der Aussichtspunkte hielten wir an und besichtigten noch einen alten Indianerturm. Keiner weiß, warum der gebaut wurde. die Fahrt ging weiter Richtung Cameron. Auf dem Weg dahin fielen uns sehr viele Buden mit Indianerschmuck (Arts and Crafts) auf, doch niemand kaufte etwas. Eine recht einsame Straße führt dann von Cameron Richtung Page. Hier möchte ich keinen Unfall haben. Es kamen uns kaum Autos entgegen, noch wurden wir von welchen überholt. Einige verkommene Indianersiedlungen säumten ab und zu den Weg - wirklich eine Schande, wie die Amis mit den Natives umgehen. Page war für mich nicht unbekannt. Bereits 1992 war ich einmal da gewesen. Zuallererst suchten wir uns eine Motel, waren von der Qualität nicht überwältigt, nahmen es aber trotzdem. Nun konnten wir in Ruhe Essen gehen (Macy) und den schönen und imposanten Staudamm besichtigen, was v.a. das Interesse von Wilfried weckte, der sich beruflich mit solchen Dingen beschäftigt. Nachdem wir uns sattgesehen hatten, beschlossen wir noch ein kleines Bad im verlockend glitzernden Lake zu nehmen. Gesagt - getan. Das Wetter war zwar nicht berühmt, aber das Wasser hinreichend warm und angenehm zum baden. Ilse hat sich fast nicht hineingetraut, weil sie Angst hatte sie würde auf den glitschigen Steinen ausrutschen. Die Steine waren aber recht griffig und gar nicht glitschig. Nach dem erfrischenden Nass kehrten wir zurück ins Quartier und faulenzten bis uns der Hunger wieder in ein Lokal trieb. Diesmal ein Mexikaner - ich hatte zwar schon besser gegessen, aber an und für sich war er o.k. Die Nacht war angenehm und nächsten Tag ging es ja weiter zum Zion Ntl. Park. zum Seitenanfang |
| Zion National Park Ich weiß es ist schon fad, aber auch heute wieder schönes Wetter am morgen. Ich weiß aber nicht mehr wo und was wir gefrühstückt haben. Die Eiswürfel für unsere Kühlbox gab es allerdings gratis aus dem moteleigenen Eiswürfelautomaten. Die Fahrt ging los, nochmals überquerten wir den Staudamm und warfen einen letzten sehnsüchtigen Blick auf diesen schönen See. Die Straße war gut zu befahren und nicht sehr stark frequentiert. Wir kamen gut voran. In Kanab legten wir eine Pause ein und gaben Ansichtskarten auf für die Lieben zuhause. Von hier aus ist es nicht mehr weit zum Zion Ntl. Park. Beim Eingang beginnt eine rote Straße und schon nach wenigen Kurven steht man vor dem Schachbrettberg, der so zerspaltet ist, dass er teilweise aussieht wie ein Schachbrett. Dieser Nationalpark ist zwar auch recht schön, aber doch weniger spektakulär als das bisher Gesehene. Wer kann es auch schon mit einem Grand Canyon aufnehmen. Beim Visitor Center machten wir Halt und schauten uns die Sehenswürdigkeiten an, fuhren aber anschließend wieder zurück und machten den River Walk. Das ist ein etwa 20minütiger Spaziergang entlang eines Flusses. Am Ende des Weges kann man dann noch im Wasser weitergehen und tiefer in die Schlucht vordringen - das ist aber nur etwas für hartgesottene Leute. Also nichts für uns. Wir gingen zurück. Das war uns auch ganz recht, denn wir sollten uns heute noch etwas schöneres ansehen, nämlich den Bryce Canyon. zum Seitenanfang |
| Bryce Canyon National Park Nachdem wir den Zion Ntl. Park verlassen hatten, fuhren wir wieder auf einer normalen (sprich: nicht roten) Straße. Die Gegend kannte ich schon, weil ich ja 1992 schon hier war. Die Fahrt geht ständig leicht bergauf in Richtung Bryce Canyon. Bevor man den Bryce Canyon erreicht, muss man noch den Red Canyon passieren, der seinem Namen um nichts nachsteht. Wir hatten das Glück, dass die Sonne bereits im Westen stand und die Farben dramatisch leuchten ließ. Natürlich mussten wir hier ein paar Fotos machen und filmen. Doch die Fahrt ging rasch weiter. Am Eingang zum Park steht linkerhand eine alte Westernstadtfront, in dem sich ein paar überteuerte Läden befinden als auch der Startplatz zu Rundritten. Wir fuhren sofort zum Aussichtspunkt. Das herrliche Wetter machte den folgenden Anblick zu einem Genuss. Ich bin jedes mal wieder von diesem Canyon begeistert (obwohl er eigentlich gar kein Canyon ist). Nach dem anfänglichen großen Staunen konnte ich die Mitreisenden überreden eine kleine Wanderung zum Grund des Canyons zu machen. Der gut ausgebaute Weg gibt viele interessante Einblicke in die Gesteinswelt frei und ist außerdem recht lustig. Allerdings darf man nicht außer acht lassen, dass man sich eigentlich in großer Höhe befindet. Immerhin auf fast 2.000 Meter Seehöhe und das spürt man dann auch beim bergauf gehen. Da bleibt einem schnell mal die Luft weg. Wir fuhren noch tiefer in den Park um noch weitere Aussichtspunkte zu besichtigen, doch nach zehn Kilometern war die Fahrt zu Ende "Road under Construction". Es blieb uns nichts anderes übrig als umzukehren und den Park zu verlassen. Klarerweise wurde jetzt die Cowboystadt besucht. Als wir uns wieder losreißen konnten setzten wir die Fahrt nach Panguitch fort. Dort suchten und fanden wir gleich ein Motel - nisteten uns ein - und gingen essen. Sehr empfehlenswertes Restaurant in Panguitch. Man muss bloß bis zur Haupt-Kreuzung gehen und dort Richtung Salt Lake City. Nach ungefähr 50 m auf der linken Seite ist ein kleines aber sehr feines Restaurant. Nicht das auf der anderen Seite nehmen, das ist nicht so gut. Nach einer schlechtgeschlafenen Nacht (überfressen), ging es weiter nach SLC. zum Seitenanfang |
| Salt Lake City Heute hieß es bald aufstehen, denn wir hatten ein weite Strecke zu bewältigen. Wir wollten unbedingt nach Salt Lake City. für meinen Geschmack eine der schönsten und v.a. saubersten Städte in den USA. Frühstücken gingen wir in das nicht empfohlene Restaurant gegenüber dem Spitzenrestaurant. Das Frühstück war so halbwegs in Ordnung. Und los ging's Die Fahrt war recht angenehm, weil nicht viel Verkehr. Als wir SLC erreichten, suchten wir uns gleich wieder ein Hotel. Ich schlug dasselbe vor wie 1992. Tatsächlich gab es das Hotel auch noch und es war sogar noch besser geworden. Spitzenservice und gute Preise. Das Hotel liegt etwas im Süden von SLC (ich glaube EXIT 303 oder so). Nachdem noch keiner den großen Salzsee gesehen hatte, beschlossen wir einen Abstecher dahin. - Großer Fehler - Nichts los, Gestank, und Milliarden von kleinen Fliegen. Wir gaben bald wieder Fersengeld. Also nichts wie rein nach SLC. Da ich mich schon auskannte, durfte wieder ich fahren. Den Tempelbezirk in SLC sieht man schon von weitem und man braucht eigentlich nur visuell zu fahren. Schnell gefunden war auch ein Parkplatz. Wir besichtigten den Tempelbezirk und das Tabernakel. Da drin singt immer der berühmte Mormonenchor. Eine kleine Tonbandkostprobe wurde auch abgespielt - wirklich erstaunliche Akustik. Selbst ich könnte hier gut singen. Eine überaus hübsche dunkle Mormonin erklärte am Eingang auf Deutsch die Geschichte der Mormonen. Ich hörte allerdings weniger auf das Gesagte als ich die hübsche Frau bestaunte. Irgendwann konnte ich mich losreißen bzw. wurde von meiner Freundin losgerissen. Der Weg führte uns noch zum Capitol, aber ich schaute es mir nicht mehr an, außerdem war es eingerüstet. (wie so ziemlich alles was ich mir anschauen möchte). Von da oben hat man allerdings einen recht schönen Ausblick auf die Stadt. Sie ist wirklich mit dem Geodreieck angelegt. Gott sei Dank fanden wir auch noch ein Einkaufszentrum für die weiblichen Reiseteilnehmer - somit war der Tag gerettet. Auf dem Nachhauseweg fanden wir noch einen riesigen Liquorsshop, den wir natürlich nicht auslassen konnten. Ich machte die Probe aufs Exempel - Haben die Amis einen österreichischen Wein. Natürlich hatten sie keinen, wollten mir aber immer australischen andrehen. Die alte Verwechslungsgeschichte wieder. Wir fuhren mit der erstandenen Flasche Gin ins Hotel. Dort gingen wir noch in den Pool und fernsehen. So beschlossen wir zeitig diesen Tag, den morgen gab es wieder Stress - wir fuhren nach Moab zum Arches Ntl. Park. zum Seitenanfang |
| Arches National Park Wie bereits erwähnt ging es frühmorgens los nach Moab. Frühstücken konnten wir noch im Hotel. Somit verließen wir den nördlichsten Punkt unserer Reise. Über einige immer einsamer werdende Straßen ging es Richtung Moab. Über eine Stunde kam uns kein Auto entgegen. Wir waren ziemlich froh als wir wieder den stärker frequentierten Freeway erreichten. Es war heute siedend heiß. Zwar nicht so heiß wie in Phoenix, aber immerhin ging es schon. Nach einem kurzen Stück auf dem Freeway mussten wir auch von denselben wieder runter und nach Moab. In Moab suchten wir uns gleich ein schönes Motel (Landmark Inn). Es hatte die größten Betten, die wir jemals gesehen hatten. Hier konnten fast vier Personen in einem Bett schlafen (was wir aber nicht gemacht haben). Nach einem Mittagessen bei Carl's Jr. fuhren wir in den Arches Ntl. Park. Im Park selbst kommt man aus dem Stauen nur schwer heraus. An allen Ecken und Enden gibt es neue Sehenswürdigkeiten, v.a. die Steinbögen, die dem Park den Namen gaben, sieht man in rauhen Mengen als ob es das normalste der Welt wäre. Beim ersten Aussichtspunkt kann man zu mehreren Steinbögen wandern (allerdings nicht weit zu gehen). Hier kann es schnell passieren, daß man zuwenig Foto- und Filmmaterial dabei hat. Weiter ging die Fahrt zum Delicate Arch, den man bequem von einem Aussichtspunkt sehen kann. Er ist auch erwanderbar um ihm nahe zu sein, aber das war uns dann bei der brütenden Hitze doch zu anstrengend. Also begnügte ich mich mit einigen filmischen Aufnahmen mit dem Zoom-Objektiv. Die Fahrt ging weiter zum Zugang zum Landscape Arch. Diesen muss man erwandern und Wilfried und ich machten uns auch auf die Socken. Nur Daniela und Ilse blieben beim Auto und entspannten sich von den Anstrengungen. Nach 20 min erreicht man den Landscape Arch der wirklich beeindruckend groß ist. kleiner Tip: Landscape Arch am morgen fotografieren, denn dann hat man die Sonne im Rücken. Nach dem Bestauen gingen wir wieder zurück. Glücklicherweise war am Parkplatz ein kleiner Brunnen, an dem man sich laben konnte. Die Fahrt ging wieder zurück durch den Park nach Moab. Wenn man nach Moab fahren will, muss man den Colorado überqueren. Der Fluss ist hier noch recht manierlich, wenn man bedenkt was wenige hundert Kilometer los ist im Grand Canyon. Abends genossen wir noch ein Bad im Pool und gingen zum Italiener essen. Wir freuten uns schon auf den nächsten Tag, denn da führen wir zum Monument Valley. zum Seitenanfang |
| Monument Valley Wie immer strahlender Sonnenschein am morgen. Nach der üblichen Morgenhygiene rief großer Hunger zum Frühstück. Wir gingen ins Slick Rock Cafe. Sehr empfehlenswert dort zu frühstücken, da das Essen extrem gut ist. Mit übervollem Bauch gingen wir noch Proviant kaufen. Der große Supermarkt in Moab bot dafür jede Menge Auswahl. Die Fahrt führte uns über relativ einsame Highways, auf denen nicht viel los war, aber sehr nette typische amerikanische Städtchen und Orte zu besichtigen waren. Wir hielten aber nirgends lange an, den noch eine große Strecke lag vor uns. Nach einigen Stunden Fahrt erreichten wir Monument Valley, das im Navajo Indianerreservat liegt und somit war mit unserem Golden Eagle Pass auch nicht viel anzufangen. Wir mussten also Eintritt löhnen. Aber der rechnet sich auf jeden Fall. Die Gegend ist wirklich so, wie sie in den Western aussieht und man ist der Meinung jeden Moment müsste John Wayne auftauchen. Wir befuhren also die unbefestigte Straße ins Valley hinein, was einer Achterbahnfahrt nicht ganz unähnlich ist. Das Auto sah innerhalb kürzester Zeit fürchterlich aus. Bei somanchem Aussichtspunkt blieben wir stehen und ließen uns von der Umgebung beeindrucken. Ein Filmteam war ebenfalls anwesend, die drehten aber laut Auskunft nur einen Werbespot (wahrscheinlich Marlboro-Man). Diese Sehenswürdigkeit zu verlassen fiel uns etwas schwer, doch wir wollten heute noch bis Flagstaff kommen. Also weiter ging's. In Tuba City (Hauptort des Reservates) überraschte uns ein Sandsturm und etwas später in der Nähe von Flagstaff sahen wir einen wunderbaren doppelten Regenbogen, der sofort gefilmt und abgelichtet wurde. In Flagstaff fanden wir rasch ein Motel und gingen zu Sizzlers. Sizzlers ist mein Lieblingslokal in den USA. Nirgenwo sonst kann man um relativ wenig Geld so gut essen. V.a. das Salatbuffet tut es mir immer wieder an. Für 6.99 $ kann man super essen. Auf den morgigen Tag freuten wir uns schon besonders, denn der Zielort hieß Las Vegas. zum Seitenanfang |
| Las Vegas Die Nacht war schrecklich - wir hatten übersehen, dass genau neben dem Motel eine Bahnstrecke verläuft und die Amerikaner haben die Angewohnheit die Züge nur nachts fahren zu lassen. Das wäre aber noch nicht das Schlimmste - außerdem hupen die Züge durchgehend. An eine angenehme Nacht war nicht zu denken, also Finger weg von den Motels neben Bahngeleisen. Frühstücken gingen wir in ein ganz nettes Lokal im Zentrum von Flagstaff . Dann sollte es losgehen. Richtung Westen auf dem Freeway war es angenehm zu fahren. Der Hoover Dam war unserer Kurzziel. Hier war natürlich wieder Wilfried gefragt, der sich auch sehr für alles interessierte. Ich selbst habe ihn schon einmal gesehen. Nach einer etwa einstündigen Pause fuhren wir weiter nach Las Vegas. Wir nahmen die Nordabfahrt und ich fuhr gleich zu Beginn den Strip entlang. Bei Tage ist Las Vegas leider nicht sehr beeindruckend. Beim Luxor-Hotel versuchten wir unser Glück mit einem Hotel-Zimmer. Pech gehabt - alles voll. Weiter zum nächsten. Auch nichts frei - erste Ungeduld bei den Reisebegleitern, doch dann die rettende Idee. In jedem Hotel gibt es so eine Art Vermittlungsservice. Und tatsächlich hatten wir dort Glück. Im Las Vegas Hilton war noch jede Menge Platz. Also nichts wie hin. Wir bekamen wirklich super Zimmer für die zwei geplanten Nächte in Las Vegas. 48$ pro Zimmer und Nacht war auch ein annehmbarer Preis. In den Zimmern wurde alles einmal besichtigt und die Badehose ausgepackt, denn im dritten Stock gibt es ein riesiges Freibad + Jacuzzi. Also nichts's wie hin. Nach dem Geplantsche war es Zeit essen zu gehen. Das hauseigene Buffet kostet 12.00 $ und war vom feinsten. Vorspeisen, Hauptspeisen, Salate und Nachspeisen gab es in Hülle und Fülle. Wieder einmal waren wir am zerplatzen. Doch nun war es Zeit für eine Stadtour. Es war mittlerweile dunkel genug geworden, sodass einer Fahrt entlang des Strips nichts entgegenstand. Die Fahrt war super - sie zu beschreiben bringt nicht viel - das muss man selbst gesehen haben. Erstes Ziel war wieder das Luxor. Hier nahmen wir an einer Nil-Kreuzfahrt teil. Das Boot treibt auf einem Wasserstrom und ein "Reiseleiter" erklärt einem alles. Ganz nett aber würde ich kein zweites mal machen. Weiter ging es zu Caesars Palace. Eigentlich mein Lieblingshotel, wenn es nicht so teuer wäre. Hier laufen alle in Togas rum und irgendwie sieht alles aus als ob man in Italien stehen würde. Sehr sehenswert. Weiters Mirage, auch sehr schön, großes Feuerwerk vor dem Hotel. Treasure Island - große Meeresschlacht alle eineinhalb Stunden. Die Seemänner werden nie trocken. Großes Gedränge auf dem Gehsteig als auch auf der Straße. Unangenehm habe ich allerdings die Tatsache empfunden, dass einem ständig irgenwelche Prospekte von Sex-Clubs in die Hand gedrückt werden. Aber das ist ja Geschmackssache. Zurück im Hotel (Stunden später) waren wir hundemüde. Trotzdem - wenn man schon in Las Vegas ist muss man auch spielen. Also spielen - und erwartungsgemäß nichts gewonnen. Glücklicherweise bin ich ein alter Raffzahn und habe nur mit 10c und 25c Stücken gespielt. Deshalb hielt sich auch der Verlust in erträglichen Grenzen. Irgendwann waren wir dann doch zu müde und gingen ins Bett. Der nächste Tag war ähnlich heiß wie der erste. Wir standen sehr spät auf und mussten daher auf Frühstück verzichten. Das wurde ein richtiger Tag zum relaxen. Wir waren den ganzen restlichen Vormittag am Pool zu finden und entspannten uns. Es war ja auch traumhaft zum baden. Mittags spürte ich dann doch ein leichtes Leeregefühl in der Magengrube und kurz entschlossen gingen Daniela und ich zum Mittagsbuffet, welches nur 8.00 $ kostete, aber eine ähnliche Auswahl wie das Abendbuffet bot. Mit vollem Bauch machten wir nachmittags die obligatorische Shopping-Tour in der Las Vegas Shopping Mall. Hier war so ziemlich jeder Designer vertreten und alles hatte Schweinepreise. Das dauerte den ganzen Nachmittag. Abends haben wir uns Karten geleistet für ein Musical. "Starlight Express" wurde in unserem Hotel gezeigt und die Show war grandios. Wirklich außerordentlich sehenwert und man sieht auch wirklich von jedem Platz etwas. Nach der Vorstellung wollten wir nicht mehr auf den Strip - wir blieben in unserem Hotel und durch einen glücklichen Zufall bin ich mit meiner 10c Spielerei doch noch reich geworden. Es kamen nämlich 777 und ich habe fast den Automaten ausgeräumt. Gesamtsaldo: Gewinn von 7 $. Hätte ich doch mit den Dollarautomaten gespielt. Auch Wilfried konnte einen Gewinn landen - er schaffte es auf rund 80 $. Nicht die Welt aber immerhin. Es hat Spaß gemacht. Die Nacht war wieder so angenehm wie die davor - das war auch gut so, denn wir wollten uns morgen durch das Death Valley quälen. zum Seitenanfang |
| Death Valley Über das Wetter schreibe ich jetzt gar nichts mehr - es ist sowieso immer schön und furchtbar heiß. Wir fuhren relativ zeitig weg, da ich die Strecke kenne und aus Erfahrung weiß, dass es sich durch das DV ziemlich ziehen kann. Sobald man Las Vegas verlässt ist man wieder in der tiefsten Wüste und genau so sieht auch die Umgebung aus - nur Steine weit und breit. Nach längerer Fahrt erreichen wir den Eingang zum Death Valley und nach nochmaliger kurzer Fahrt gelangen wir zum tiefsten Punkt der westlichen Hemisphäre, dem Bad Water, der, wenn ich nicht irre, 89 m unter Meeresniveau liegt. Die Hitze ist rekordverdächtig obwohl wir September haben. Ich mache noch einen kurzen Spaziergang auf die große weiße Ebene, die diesen Punkt umgibt. Dann geht es weiter zum Zabriski Point. Hier wurde auch einmal ein gleichnamiger Film gedreht, der mir aber weniger gefallen hat als dieser Aussichtsplatz. Das einzig störende waren die Millionen von Mücken, die hier die Sonne verfinsterten und sich überall drauf setzten. Besonders unangenehm war es anscheinend für die weiblichen Begleitungen, denn die bekamen den ersten hysterischen Anfall und Tobsuchtsausbrüche. Also schnell weiterfahren. Das Schöne am Death Valley ist auch das Fahren - überall sind leichte Hügel und man kann mit etwas erhöhter Geschwindigkeit schön drüberhüpfen. In Furnace Creek erstand Wilfried noch Datteln. Aber wir mussten weiter, vorbei an den Sanddünen, die schon wieder weiter weg waren als das letzte Mal. Immer weiter auf der steinigen Straße. Die Fahrt scheint hier endlos. Nach vielen Kurven erreicht man wieder einmal eine Hauptstraße. Wir setzen die Fahrt Richtung Bishop fort, wo wir auch übernachten wollen. In Bishop finde ich auf Anhieb wieder das Motel, in dem ich bereits 1992 nächtigte. Wie es der Zufall so will bekommen wir sogar das gleiche Zimmer wie damals. Es hat sich überhaupt nichts verändert. Großer Hunger treibt uns dann in den altbekannten Sizzler, wo wieder hemmungslos zugeschlagen wird. Wir freuen uns schon auf den nächsten Tag, denn dann kommen wir in den Yosemite Ntl. Park. zum Seitenanfang |
| Yosemite National Park Etwas verspätet starten wir heute los, da wir noch ausgiebig bei der ausgezeichneten dänischen Bäckerei neben unserem Motel frühstücken. Nach dem Tanken geht es richtig los. Wir fahren Richtung Mono Lake - dieser bedauernswerte See wird von den L.A.-Bewohner praktisch leergesoffen, da sie ihm den Zufluss abgeschnitten haben. Über kurz oder lang wird er austrocknen. Wir biegen links ab hinauf auf den Tioga Pass der an seiner höchsten Stelle fast 10.000 Feet erreicht. Also allerhand hoch. Von nun an ging's bergab. Viele schöne, kleine aber recht kalte Seen säumen die Straße und wir können nicht umhin, auch einmal stehen zu bleiben und ein bisschen zu wandern. Nach dem kurzen Zwischenstop an einem malerischen See (viele schöne blaue Vögel) fahren wir weiter ins Yosemite Valley. Die schönen Wasserfälle die man schon von weitem sieht begrüßen einen wirklich optimal. Beim Bridalveil Fall wird wieder gewandert und fotografiert bzw. gefilmt. Die Steine am Fuße des Falles sind sehr rutschig. Man muss unheimlich aufpassen, damit man sich nicht verletzt. Wir besuchen noch das Visitor Center und ein paar Aussichtspunkte. V.a. der Tunnel View ist einer der schönsten Aussichtspunkte. Man sieht alle wichtigen Attraktionen mit einem Blick. El Capitan und Half Dome, Bridalveil Falls und Yosemite Falls und das ganze Tal. Die Fahrt wird aber trotz aller Schönheit fortgesetzt, sonst müssten wir eine Woche bleiben. Wir fahren die kurvige Straße hinunter nach Oakhurst und von dort weiter nach Fresno, wo wir erst mit großen Umständen ein Zimmer bekommen. Allerdings bekommen wir ein Motel mit Frühstück. Hunger stellt sich ein und wir beschließen die uns empfohlene Fressstraße zu frequentieren. An dieser Straße findet sich auch eine Brauerei, die natürlich sofort gestürmt wird. Drinnen treffen wir eine deutsche Kellnerin und ausgezeichnetes Bier wird serviert. Auch das Essen war sehr gut. Leider weiß ich den Namen nicht mehr. Der Abend wird noch zum baden im Pool genutzt. Morgen geht's auf in den Sequoia Ntl. Park. zum Seitenanfang |
| Sequoia National Park Wie gesagt - wir hatten ein Motel mit Frühstück - nur das Frühstück war nicht vom feinsten und deshalb verließen wir mehr hungrig als gesättigt das Motel. Unsere Vorräte waren bereits am Ende und deshalb besuchten wir noch einen Food-Max in Fresno. Das ist so eine Art Discounter in dem alle mit Coupons zahlen. Wir wurden richtig belächelt, weil wir mit Cash zahlten und keinerlei Coupons aufzuweisen hatten. Sofort wurden wir gefragt, woher wir denn kommen. Nach dem Einkaufen ging es aber wirklich los. Wir fuhren die steile Bergstraße hinauf zum Sequoia Ntl. Park. Man hat hier auch die Möglichkeit den Kings Canyon zu besichtigen, aber das wäre uns dann wirklich zu stressig geworden. also blieb es nur beim Sequoia Ntl. Park. Die Bäume am Fahrbahnrand erschienen uns noch gar nicht so riesig und wir glaubten schon, dass wir uns verfahren haben. Doch das sollte sich rasch ändern. Mit einem Mal standen wir vor waren Ungetümen von Bäumen wie ich sie vorher und nachher nicht mehr gesehen habe. (vorher schon einmal - 1992). Es gibt hier ganz nette und nicht so lange Wanderwege und es ist empfehlenswert eine Wanderung auch zu machen. Man entdeckt dabei die schönen Seiten dieses Parks. Während dieser Wanderung viel uns ein Baum auf, von dem ständig Samen herunterfielen. Natürlich erreichten diese Samen bei der Höhe der Bäume doch recht ansehnliche Geschwindigkeiten und ich wünsche es keinem von einer solchen Samenkapsel getroffen zu werden. Zuerst tippten wir auf Eichhörnchen, die Samen herabwarfen, um sie für den Winter zu sammeln, bis wir von kundiger Stelle informiert wurden, dass das der Baum selbst macht. Wirklich lustig - sowas hatte ich zuvor noch nie gehört. Wir setzten die Fahrt fort und fuhren die Serpentinenstraße hinunter Richtung Süden. Unten angekommen war uns allen schlecht geworden und wir rasteten. Damit sich die Übelkeit nicht noch mehr ausbreitete, beschlossen wir hier zu mittag zu essen. Unter einem schattigen Baum nebst Bank und Tisch machten wir es uns gemütlich. Nach dem Mittagessen bekam Daniela einen Hexenschuss und konnte fast nicht mehr gehen (aufrecht schon gar nicht). Nur durch viel Massage bekamen wir das Problem wieder in den Griff. Die Fahrt sollte heute noch bis San Franzisko gehen. Die Gegend wurde zusehends flacher und schließlich völlig eben. Große landwirtschaftliche Flächen bestimmten die Umgebung und die Aussicht. Wir erreichten den Freeway und folgten ihm Richtung San Francisco. Leider haben wir in San Franzisko kein Zimmer bekommen und so übernachteten wir in Oakland. Vorher kamen wir aber noch gegen abend an hunderten Windkraftwerken vorbei. Diese bizarre Kulisse findet man, wenn man aus dem Süden kommend nach Oakland fährt. Das schaut wirklich gut aus und ich empfehle es jedem weiter, sich das anzusehen. Wie gesagt - wir übernachteten in Oakland im Days Inn und der war ganz o.k. Es ist vielleicht ein guter Vorschlag für alle genervten San Franzisko-Besucher sich in Oakland einzunisten, denn es ist um etliches billiger und morgens braucht man nur über die Bay Bridge zu fahren und schon ist man mitten in San Francisco. An diesem Abend sind wir noch zu einem China-Restaurant gefahren. Natürlich mit All-you-can-eat und dementsprechend gesättigt legten wir uns zur Ruhe. Die kommenden zwei Tage werden ohnedies stressig genug in San Francisco. zum Seitenanfang |
| San Francisco Frühmorgens nach dem Frühstück gleich neben dem Hotel (prima) fuhren wir zur Bay Bridge, berappten 1 $ Überquerungsgebühr und überquerten die ebenfalls sehr sehenswerte Brücke (mir ist unklar, warum immer nur die Golden Gate Bridge fotografiert wird). Auf der anderen Seite angekommen, fuhr ich den Wagen gleich mal durch den Financial District, der geprägt ist durch die Bankenhochhäuser, aber sonst auch schon nichts bietet. Unser Ziel war der Fisherman's Warf - so wie bei allen Touristen. Durch die frühe Stunde in der wir schon auf den Beinen waren, war noch nicht so viel los wie später. Wir schlendeten den Schaufenstern der verschiedenen Ramschläden entlang und gingen sogar in das eine oder andere Geschäft hinein. Im Grunde ist der Fisherman's Warf nichts anderes als eine etwas heruntergekommene Einkaufsstraße mit Fischgeruch. Was man aber unbedingt sehen sollte sind (wenn man schon in der Gegend ist) die Seelöwen hinter Pier 39. Die sind echt putzig und machen obendrein einen Riesenradau. Wer nicht so auf Fischgeruch steht kann also den Fisherman's Warf getrost auslassen. Nächster Programmpunkt auf der Touristencheckliste: Golden Gate Bridge - diese Brücke ist wahrscheinlich auch durch die landschaftlich schöne Lage zur heutigen Berühmtheit gekommen. Wir hatten Glück, die GGB war nicht in Nebel verhüllt, sondern erstrahlte in vollem roten Glanze (die Farbe ist übrigens Rostschutzfarbe, damit das Ding nicht zusammenfällt). Wir bewanderten die GGB bis ungefähr zur Mitte - machten unsere Aufnahmen, warteten, ob sich ein Selbstmörder hinunterstürzt (so wie bei meinen Eltern) und gingen wieder zurück. Am Brückenkopf war ein kurzes Stück des Haupttragseil aufgestellt, damit man über die Dicke staunen konnte. Natürlich waren Scharen von Japanern dort und einer nach dem anderen ließ sich gemeinsam mit dem Seilstück fotografieren - natürlich auch wir. Punkt drei auf der Touristenliste: Lombard Street - zielsicher wie ein Ureinwohner dieser Stadt bewegte ich unseren Wagen zur Lombard Street und als ich die Kurve einbiegen wollte, bei der die Schlangenlinie losgeht waren wir entsetzt. UNDER CONSTRUCTION prangte da von einer Tafel bei der Einfahrt. Riesige Enttäuschung machte sich breit. Wir beschlossen uns die Lombard Street eben von unten anzusehen und mussten erkennen, dass nicht eine einzige Blume in dieser Straße stand - alles wurde gerade rekultiviert. Naja - Pech gehabt. Wir fuhren gleich weiter zur nächsten Attraktion: Coit Tower am Telegraph Hill. Wie erwartet war einen lange Autoschlange vor uns und wartete auf einen Parkplatz am Minimarkplatz beim Turm. Also hieß es auch für uns sich anzustellen. Inzwischen sind Ilse und Wilfried ausgestiegen und haben den Rest des Weges zu Fuß erklommen und sind gleich auf die Spitze des Turmes gefahren. Nach geraumer Zeit erreichten wir die Spitze und bekamen auch einen Parkplatz. Den Coit Tower bin ich nicht mehr hinaufgefahren, da ich die Aussicht von da oben schon kenne. Man hat außerdem von unten dieselbe Aussicht wie von oben ohne den Wucherern vom Aufzug die Dollars in den Rachen zu werfen. Nach der Rundumsicht von SF fuhren wir zum Union Square und zur Einfahrt ins Chinese Town, welche durch ein schönes v.a. in rot gehaltenes Tor begrenzt ist. Nach einer längeren Odysee in Downtown SF erreichten wir die Market Street, wo wir unser Auto abstellten und zu Fuß loszogen. Wir visitierten etliche Hotels entlang der Market Street, erstanden einen Walkman für Gerald und waren am Schluss am Ende. Todmüde fuhren wir zurück nach Oakland, wo wir abends todmüde ins Bett fielen. Wir sind eben das Stadtwandern nicht gewöhnt. Der nächste Morgen wurde wie der vorige begonnen. Essen im Restaurant nebenan. Nach dem Frühstück haben wir vorsichtshalber in Monterey ein Zimmer bei der selben Kette bestellt, damit wir uns den Suchstress ersparen und gemächlich den Highway No. 1 fahren können. Dann ging es wieder los mit dem vollbeladenen Auto. Wieder fuhren wir zum Fisherman's Warf, denn heute wollten wir eine Cable-Car-Fahrt machen. Am Fisherman's Warf waren fast keine Leute und so war das Besteigen der Cable Car kein Problem. Wir fuhren die ganze Länge bis Powell und stiegen dort aus. Wir wanderten auf dem Union Square herum, erstanden dies und das (v.a. T-Shirts) und wollten die nächste Cable Car zurück nehmen. Doch da hatten wir ein Problem. Millionen von Touristen standen Schlange um mitzufahren und auf der Strecke einsteigen war auch nicht drin, denn die Cable Cars waren so heillos überfüllt, dass niemand mehr zusteigen konnte. Die Cable Cars blieben auch nirgends mehr stehen. Großer Unmut machte sich bei den weiblichen Teilnehmern breit als der Vorschlag auftauchte "Na - dann gehen wir halt bis zum Fisherman's Warf". Wir konnten uns gerade noch vor der Lynchjustiz in Sicherheit bringen. Nach etwa einer halben Stunde hatten wir doch Glück und eine Cable Car blieb stehen. Wir sprangen auf und zwängten uns in den Wagen. Beim Cable Car Museum war allerdings schon wieder Endstation. Wilfried musste unbedingt die Antriebsräder sehen und auch sonst interessierte ihn allerhand technisches. Nach einer halben Stunde war auch das Cable Car Museum besichtigt und wir wollten unsere Reise fortsetzen. Aber nix da. Wieder blieb keine stehen und diesmal setzen wir uns doch durch. Leider konnte ich die etwas beleidigten Damen nicht von der Schönheit einer Wanderung überzeugen. So wanderten sie ohne rechts oder links zu schauen den Berg hinab (glücklicherweise ging's bergab). Wir erreichten dann doch recht bald (etwa 20 min Fußmarsch) unseren Wagen und fuhren Richtung Pazifik ab. Wir wollten ja wie erwähnt heute noch bis Monterey kommen. Wir erreichten den Highway No. 1 ohne Probleme und folgten seinem Verlauf. Zwischendurch blieben wir mal zum essen stehen und bewunderten und fotografierten den Pazifik, der sich freundlicherweise nicht in Nebel hüllte. Am späten Nachmittag erreichten wir Monterey. Die Zimmer waren nicht so toll, aber es ging schon. Ein schöner Strand war dafür ganz in der Nähe, doch nur Ilse und ich konnten uns entscheiden ein Bad im Meer zu nehmen. Es war wirklich schön am Strand. Eine Schrecksekunde hatte ich nur als neben mir plötzlich eine Seelöwe auftauchte - mir wäre fast das Herz stehen geblieben. Das Meerwasser ist außerdem auch noch immer sehr kühl. Nach drei Stunden Geplantsche zogen wir uns wieder in unsere Gemächer zurück, hygienisierten unsere Körper und fuhren nach Monterey essen. Wir wollten uns auch noch die Cannery Row ansehen. Die Cannery Row war früher die Straße, in denen die Sardinendosenfabriken standen, heute eine kitschige Einkaufsstraße. Ich war ehrlich gesagt ziemlich enttäuscht von der berühmten Cannery Row. Frustriert fuhren wir nach Hause und legten uns schlafen. Morgen wird es hoffentlich besser in Monterey am 17-Mile-Drive. zum Seitenanfang |
| Monterey - Carmel - Big Sur - Ventura Dicker Nebel verdeckte am Morgen den Himmel und wir hatten schon Angst, dass der 17-Mile-Drive ins Wasser fallen würde. Nichts desto Trotz versuchten wir unser Glück, berappten den Eintritt (7 $) und fuhren los. Zu Beginn ging es durch ein Villenviertel - ein Haus schöner und pompöser als das andere - ein Golfplatz folgte auf den anderen. Wir hatten schon Angst einmal falsch abgebogen zu sein. Doch dann kamen wir ans Meer und langsam hob sich auch der Nebel und gab die Küste stückchenweise frei. Wir fuhren sämtliche Aussichtspunkte ab, natürlich auch die "Lonely Pine". Der Baum steht alleine auf einer kleinen Felsspitze und ist eines der beliebtesten Fotoobjekte. Die Amerikaner verstehen es wirklich einem etwas zu verkaufen - jetzt werden schon einsame Bäume zur Weltsensation. Am Ende des 17-mile-Drive erreicht man Carmel mit meiner Meinung nach einem der schönsten Strände an der Westküste. Man sollte ihn zumindest gesehen haben. Carmel ist auch der Ort in dem vor Jahren Clint Eastwood Bürgermeister war. Das waren sicher harte Zeiten. Die Fahrt ging weiter nach Big Sur, was der Name für einen Landstrich ist. Hier gibt es kaum Ortschaften und es ist jedem anzuraten, dass Auto noch gut aufzutanken. Die Landschaft ist dank fehlender Siedlungen ursprünglich und schön mit vielen sehr versteckten Buchten, die nur über gefährliche Schotterstraßen erreichbar sind. Am Ende erreicht man San Luis Obispo. Hier machten wir einen kurzen Stop zum Essen und schon ging es weiter - wir wollten heute noch unbedingt weiter nach Süden kommen. Wir erreichten Santa Barbara gegen Abend, bekamen dort aber kein Zimmer und fuhren auf meinen Vorschlag hin weiter nach Ventura. Dort ergatterten wir ein sehr günstiges Zimmer im Motel 6. Wir wollten noch unbedingt an den Strand baden. Also nichts wie hin. Am Strand war aber bereits wieder Nebel, was Wilfried und mich nicht vom Schwimmen abhielt. Vom Schwimmen direkt kann man allerdings nicht sprechen, denn es waren dermaßen hohe Wellen, dass man nur "bodysurfen" konnte, was heißt, dass ich mich vor die brechende Welle schmiss und sich zum Strand tragen ließ. Das funktionierte hin und wieder ganz gut, manchmal auch hat es mich überschlagen und mir die Badehose mit Sand ausgefüllt. Hungrig und frierend fuhren wir nach einer Stunde wieder zurück ins Motel, duschten und kultivierten uns und suchten einen Sizzler (der Hunger war danach). Ich hatte diesen Sizzler noch in guter Erinnerung von meiner letzten Reise. Und auch diesmal enttäuschte er nicht. Vorzügliches Abendessen beendete auch diesen Tag. Morgen wollten wir weiter nach Los Angeles. zum Seitenanfang |
| Los Angeles - Hollywood Der heutige Tag beginnt gemächlich, da wir heute keine große Strecke mehr zu fahren haben. Nach einem ausgiebigen Frühstück fahren wir los in Richtung Los Angeles. Immer entlang des Highway No. 1, vorbei an Malibu (welches ich mir schöner vorgestellt habe). Als wir den Sunset Boulevard erreichten folgten wir seinem Verlauf und auf diesem Werg gelangt man durch Bel Air und Beverly Hills. Schöne Häuser säumen den Straßenrand und bei den größten Prachtbauten erkennt man nicht viel, weil soviele Bäume gesetzt sind, dass sie ein fast undurchdringliches Dickicht bilden. Bei einer Tankstelle erkundigen wir uns, wo wir abfahren müssen, damit wir zu unserem reservierten Motel kommen. Das finden wir auch dann relativ leicht. Es ist ein schönes Best Western zu akzeptablen Preisen. Wir wollen uns aber nicht lange aufhalten. Nach dem Einchecken und Ablegen des Gepäcks werfen wir uns ins Badegewand und wollen hinaus zum Venice Beach. Doch die Fahrt auf den vollen Stadtautobahnen gerät fast zum Fiasko. Wir verpassen die richtige Abfahrt und schon bricht Panik aus. Auch ich bin zugegebener Maßen etwas nervös geworden, da wir uns ziemlich verfranst haben. Nach etwa einer Stunde Odysee in L.A. erreichten wir doch noch den Venice Beach. Die Wellen dort sind super und das Wasser bereits etwas wärmer. Markant und weltberühmt die Baywatch-Häuschen auf den Stelzen und wirklich durchtrainierte Lifeguards on duty. Nach einigen Stunden hatten wir genug vom Baden und kehrten ohne große Probleme zum Motel zurück (Fahrzeit etwa 15 min.). Dort duschten wir uns und gingen essen. Da wir den Hollywood Blvd. überqueren mussten haben wir uns auch gleich noch die "Stars" angeschaut, es aber als nicht besonders interessant empfunden. Außerdem wurde es schon langsam dunkel und ebensolche Gestalten tauchten am Straßenrand auf. Wir verzogen uns also zum essen in das Holiday Inn, dass ich an dieser Stelle empfehlen möchte. Aber nicht das Dachterrassenrestaurant nehmen, sondern das im Erdgeschoß, da es um ein Vielfaches billiger ist. Nach ausrechendem Abendmahl, etwas fernsehen und quatschen gingen wir zu Bett. Morgen erwartete uns Disneyland am 17-Mile-Drive. zum Seitenanfang |
| Los Angeles Nach dem zeitigen Frühstück geht es heute zum Disneyland. Weil wir nicht genau wissen, wann Disneyland aufsperrt, sind wir schon um 8.00 Uhr vor dem Eingang gestanden. Leider waren die Schranken noch geschlossen und so mussten wir mit hunderten anderen warten bis endlich aufgemacht wurde. Die Massen stürmten dann hinein, doch Parkplatzprobleme gab es auf dem großen (riesigen) Parkplatz keine. Man muss sich nur die Figur und die Nummer merken, bei der man das Auto abgestellt hat. Ansonsten ist man dazu verdammt das Auto suchen zu müssen. Nachdem wir den Geiern 30 $ in Rachen geworfen haben betraten wir das Gelände, dass kitschiger nicht sein könnte. Hier muss man einfach gute Laune haben. Doch da standen wir schon vor dem nächsten Hindernis. Eine Schnur versperrte den Weg und diese wurde auch noch von bulligen Schlägertypen bewacht, damit keiner unten durchkrabbelt. Um Schlag 9.00 Uhr wurde geöffnet. Irgendwie sind alle losgerannt in Richtung Adventure Land und wir natürlich hinten nach, denn das muss einen Grund haben. Alle liefen zum Indiana Jones Tempel und zur darin befindlichen Bahn. Wir sind glücklicherweise nicht lange in der Schlange gestanden und kamen bald dran. Die Fahrt war recht lustig und man wurde ordentlich durchgeschüttelt. An ein mitfilmen war nur bedingt zu denken. Weiter ging es zur Bootsfahrt durch den Dschungel. Hier standen wir schon erheblich länger und prinzipiell hätten wir uns diese Fahrt sparen können. So absolvierten wir Fahrt um Fahrt - leider habe ich nicht mehr alle in Erinnerung. Doch besonders in Erinnerung blieb mir Splash Mountain. Eine wirklich tolle Fahrt mit einem Einbaum durch eine Märchenwelt wird mit einer Wasserabfahrt über etwa 8 m belohnt, bei der man am besten Ölzeug anhat, da man ansonsten rettungslos nassgespritzt wird. Leider war eine zweite Fahrt nicht drin, da die Warteschlange wirklich bedrohlich lange war. Ganz Disneyland steckt voller Überraschungen und der Besucher tut gut daran alle Fahrten und Sehenswürdigkeiten zu inspizieren. V.a. sollte man sich auch die Japaner in den Gift Shops ansehen. Die sind fast die Hauptattraktion. Die wühlen auf den Gabentischen wie hysterische Hausfrauen beim Ausverkauf. Einfach sensationell. Typisch amerikanisch wurde am Abend auch noch die Flagge unter Hymnenbegleitung eingeholt und der Arbeitstag für die fleißigen Heinzelmännchen beendet. Auch wir beendeten unseren Besuch und fuhren mit Mickey und Donald nach Hause. Morgen geben wir uns die Universal Studios. zum Seitenanfang |
| Universal Studios Heute stehen die Universal Studios auf dem Programm und keiner von uns weiß, was uns dort alles erwartet. Nach dem Frühstück fuhren wir los und waren auch recht bald am Ziel, da wir nur etwa 10 min von den Studios entfernt wohnen. Beim Eingang stellen wir uns in die lange Schlange der Einlassbegehrenden und warten bis wir endlich unsere 30 $ loswerden dürfen. Wir machen zuerst die Backlot Tour, wo man mit Bussen durch das eigentliche Studioareal kutschiert wird und allerlei Abenteuer bestehen muss. So z.B. pariert man eine Hai-Attacke, entkommt einer Lawine, durchlebt ein Erdbeben und entkommt mit knapper Not einem Angriff von King Kong, etc. Weiter im Programm ging es mit der "Back to the Future-Tour", die mich am meisten begeisterte. Die haben wir gleich zweimal gemacht, weil's so super war. Natürlich stand auch eine Cowboy-Stuntshow am Programm, ein Dressurakt mit Hunden und sonstigem Getier, und die Aufführung der Beetlejuice-Truppe. Zu sehen gab es auch noch eine Feuersbrunst bei der "Backdraft-Show", und allerlei interessantes zum Thema Tricktechnik bei Altmeister Hitchcock. Mir fallen jetzt gar nicht mehr alle Attraktionen ein, die wir besichtigten. Aufpassen muss man nur, dass man nicht in den Studios verhungert, da leider keine Kreditkarten akzeptiert werden (was uns natürlich keiner gesagt hat). "Nur Bares ist Wahres" - das ist die Devise in den Studios. Trotzdem war es ein schöner Tag und völlig fertig vielen wir abends ins Bett. Morgen war schon unser letzter Tag es Urlaubs, den wir nutzten, um uns den Rest von L.A. anzuschauen. zum Seitenanfang |
| Los Angeles - sonstige Sights Der letzte Tag ist ja immer der schlimmste einer Reise - zumeist stellt sich eine gewisse Rückreisedepression ein und in den meisten Fällen ist auch die Abflugzeit noch so gewählt, dass man den Tag so ziemlich vergessen kann. So auch in meinem Fall: Was uns noch blieb war eine Besichtigungstour durch Beverly Hills, wo wir die schönen Villen von der Weite besichtigten. Der Rodeo Drive wurde auch abgefahren und wir staunten, dass man um diesen Preis überhaupt die Sachen los bekommt. Alles ist möglich ... Sehr viel mehr gibt es zu diesem Tag nicht mehr zu sagen, da wir dann nur mehr am Flughafen herumgehangen sind. zum Seitenanfang |