![]() |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Eine kleine Statistik:
|
|
|
Reiseziel:
|
Südstaaten |
|
Reisedatum:
|
November - Dezember 1997 |
|
besuchte Bundesstaaten:
|
Georgia, Florida, Alabama, Mississippi, Louisiana, Tennessee, North Carolina |
|
Sehenswürdigkeiten:
|
Atlanta, Savannah, St. Augustine, Daytona Beach, Orlando, Disney World, Miami Beach, Key Largo, Key West, Everglades National Park, Naples, Sanibel Island, St. Petersburg, Silver Springs, Tallahassee, St. Rosa Island, Mobile, Biloxi, New Orleans, Jackson, Memphis, Nashville, Jack Daniels Distillery, Knoxville, Smokey Mountains National Park |
|
gefahrene km:
|
ca. 6000 |
|
Wertung:
|
deep south |
| Die Reiseroute: |
![]() |
Der Reisebericht: |
| Ankunft Atlanta - Savannah
- St. Augustine, Daytona - Orlando
- Miami Beach, Key Largo - Key
West - Everglades National Park - Naples,
Sanibel Island, St. Petersburg - Siver Springs,
Tallahassee - St. Rosa Island, Mobile, Biloxi
- New Orleans - Südstaatenvillen,
Jackson - Memphis - Nashville
- Jack Daniels Destillery, Knoxville - Smokey
Mountains National Park - Stone Mountain, Atlanta
- Atlanta, Heimflug |
| 1. Tag: Ankunft Atlanta Wieder einmal war es soweit - die USA standen auf dem Tourplan - diesmal eine Rundfahrt im Süden mit drei Damen, die mich begleiteten. Dies waren Gabi, Regina und Claudia - somit war ich auf dieser Reise der Hahn im Korb, was mir aber keine Vorteile brachte ;-)). Start war frühmorgens mit Lufthansa von Linz nach Frankfurt, dort Umstieg auf den Transatlantikflug, der diesesmal sehr angenehm verlief, da das Flugzeug fast leer war. Wir hatten soviel Platz, das jeder von uns ausgestreckt auf den Mittelbänken sein Nickerchen halten konnte. Dementsprechend ausgeruht kamen wir auch in Atlanta an. Die Südstaatenmetropole empfing uns mit unschönem Wetter - starker Regen dämpfte die erste Freude ein wenig. Reibungslos verlief auch die Übernahme des Wagens - diesmal ein Ford Taurus gemietet von Hertz. Der Bus brachte uns direkt bis zum Wagen - dort allerdings wird man dann aber ziemlich alleine mit der Karrosse gelassen. Glücklicherweise bin ich schon mehrmals mit amerikanischen Wagen gefahren und so bereitete mir auch die Automatik und die sonstigen Feinheiten keine Probleme. Erstes Ziel war das bereits im vorhinein gebuchte Holiday Inn im Norden der Stadt. Auch hier ist alles ohne Probleme abgelaufen und im Nu konnten die Zimmer bezogen werden. Bis wir uns alles angesehen hatten und alle häuslich eingerichtet waren, war es auch schon wieder Zeit sich um ein Abendessen zu bemühen, das wir aus Bequemlichkeitsgründen gleich im Restaurant des Hotels einnahmen und das uns allen sehr mundete. Das Jetlag zeigte trotz des entspannenden Fluges erste Anzeichen; trotzdem versuchte ich die Crew solange wie möglich wach zu halten, damit wir nicht um 2 Uhr morgens ausgeschlafen waren. zum Seitenanfang |
| 2. Tag: Savannah Wir waren zwar nicht um 2 Uhr ausgeschlafen und wach, dafür aber um 4:30 Uhr - wir quälten uns noch in den Betten bis 5:00 Uhr aber dann wurde aufgestanden. Wir entschieden den Tag ordentlich zu nutzen und packten auch sogleich unsere Habseligkeiten zusammen und befüllten das Auto. Wir mussten dann zwar noch etwas warten, waren dafür aber die ersten, die am Morgen das Frühstücksbuffet stürmen konnten. Nach dem Check-out fuhren wir los Richtung Süd-Osten nach Savannah - die Strecke dahin ist alles andere als aufregend; sie führt großteils durch Sumpflandschaft ohne viel Abwechslung. Hier zu wohnen muss wirklich hart sein. Nur ein kurzer Tankstopp unterbrach unsere Fahrt. Mittags waren wir in Savannah angekommen und besichtigten die Stadt. Hauptattraktion ist mit Sicherheit das Gebiet des Hafens, wo man sehr angenehm flanieren, shoppen und relaxen kann. Dazu bieten v.a. die vielen kleinen Lokale jede Menge an Möglichkeiten. Nachdem wir uns an Savannah sattgesehen hatten, beschlossen wir diesen Tag noch ein paar Kilometer zu machen. Die Fahrt ging somit weiter Richtung Süden, wo wir auch bald die Staatsgrenze zu Florida überschritten. In Jacksonville mieteten wir uns in einem Motel6 ein, und den Rest des Abends verbrachten wir noch im ortsansässigen Shopping Center, wo wir den Basisproviant erstanden, sowie in einem angrenzenden Pizza-Hut. Der Abend verlief dann geruhsam (letzte Auswirkungen des Jetlags). zum Seitenanfang |
| 3. Tag: St. Augustine - Daytona Beach - Orlando Gemäß dem Jetlag waren wir dann auch wieder sehr früh auf und labten uns zum Frühstück vom am Vorabend erstandenen Proviant. Katzenwäscher gemacht, Koffer gepackt und schon waren wir wieder unterwegs. Erster Tagesordnungspunkt: St. Augustine - die älteste Stadt in den USA; von den Spaniern gegründet befindet sich diese Stadt in einer kleinen Meeresbucht und ist heute eine Touristenattraktion. Besonders sehenswert ist dabei aber aus meiner Sicht nur das alte Holzschulhaus, das einen Einblick in das damalige Leben vermittelt. Der Rest ist wie so oft in den USA v.a. von Souvenirläden und Restaurants in Beschlag genommen und nur bedingt zu empfehlen. Nachdem wir uns sattgesehen hatten, verließen wir die Kleinstadt und fuhren entlang des Meeres weiter nach Daytona Beach. Das totale Gegenteil zu St. Augustine - Daytona Beach ist v.a. für die in den Collegeferien hier stattfindenden Parties der Studenten berühmt und natürlich durch die Rennstrecke, die zu den Klassikern in Amerika zählt. Bemerkenswert für mich war, dass es erlaubt ist mit dem Wagen am Strand herumzufahren - es gibt sogar so etwas wie eine Straße direkt auf dem Sandstrand (der übrigens betonhart ist). Am Strand war nicht allzuviel los - lag wohl zum einen an der Nebensaison und zum anderen am eher bescheidenen Wetter, dass nur ein paar Spaziergänger gelockt hatte. Nach dem Mittagsmahl bei McDonalds war die Entscheidung leicht gefasst gleich nach Orlando aufzubrechen. Die Fahrt dauerte etwa zwei Stunden und führte uns bis Kissimmee, wo sich ein Motel an das andere reiht - dort mieteten wir uns für zwei Nächte in einem Super8-Motel ein. Wir bekamen auch ein sehr schönes Zimmer für einen angemessenen Preis. Nachdem wir uns alle etwas entspannt hatten, war es Zeit zum Abendessen und etwa fünf Fahrminuten entfernt entdeckte ich ein Sizzler Restaurant (meine Lieblingsrestaurants). Ich hatte keine große Mühe meine Girls von der Qualität des Restaurants zu überzeugen und nach dem Essen gaben mir alle Recht, das es echt toll ist bei Sizzler. Der Abend wurde bei einer Flasche Rotwein (Burgundy) abgeschlossen. zum Seitenanfang |
| 4. Tag: Orlando - Disney World/Seaworld Judgement Day: heute stehen die Super-Attraktionen in Orlando auf dem Plan; Regina und Gabi entschieden sich für Sea World, Claudia und ich wollten Disney World sehen. So wurden Regina und Gabi vor Sea World abgesetzt und ihrem Schicksal überlassen. Claudia und ich fuhren weiter nach Disneyworld. Bereits auf der Hinfahrt erkannten wir, dass wir offensichtlich nicht die einzigen waren, die da hin wollten - eine ganze Kolonne von Wagen rollte an. Trotzdem schienen wir unter den ersten zu sein, die hier ankamen. Nur kurz mussten wir uns bei den Kartenverkaufshäuschen anstellen und alsbald konnten wir die Monorail zum Haupteingang besteigen. Nachdem man durch das Schloss von Cinterella in den eigentlichen Parkbereich vordringt, steht man mitten auf der Main Street und kann sich vor lauter Souvenirgeschäften und Restaurants kaum retten. Hier wird man noch für ca. eine halbe Stunde festgehalten bevor man weiter darf. Einer panischen Büffelherde gleich stürmten die Familien zu den einzelnen Events. Aus Erfahrung wusste ich, dass es ratsam ist gleich zu Anfang die Highlights abzugrasen, da man ansonsten hier Stunden beim Anstellen verbringt. So erledigten wir Attraktion um Attraktion und bereits gegen Mittag hatten wir einen Großteil erledigt, so dass wir den Nachmittag getrost etwas ruhiger angehen lassen konnten. Nachmittags absolvierten wir die kleinen, aber feinen Sehenswürdigkeiten - wie beispielsweise Huckleberry Finns Insel bzw. wo wenig Leute waren, fuhren wir mit dem einen oder anderen Ride ein zweites Mal. Gegen 17:00 Uhr waren wir dann schon ziemlich geschlaucht und machten uns auf den Weg zurück zum Wagen, denn wir mussten ja auch Regina und Gabi abholen. Beide warteten bereits brav vor Sea World und auch die beiden waren augenscheinlich schon leicht müde. Direkt ging es zurück zum Motel um uns etwas zu entspannen - allerdings war das nicht der letzte Programmpunkt an diesem Tag. Nach dem Abendessen bei Sizzler (wer weiß wieviele Chancen wir noch kriegen) fuhren wir Downtown und besuchten das Unterhaltungszentrum in der Church Street, das aber hauptsächlich aus Läden besteht, wo es allen Krimskrams zu kaufen gibt. Zum Abschluss suchten wir noch das Hardrock-Cafe in Orlando, wo ich noch ein T-Shirt erstehen wollte. Dann war aber wirklich Schluss und wir hatten keine Probleme schnell einzuschlafen. zum Seitenanfang |
| 5. Tag: Miami Beach - Key Largo Heute war es wieder Zeit, Orlando zu verlassen. Nach dem Frühstück und dem Beladen unseres Wagens fuhren wir weiter Richtung Süden - wir wollten heute noch bis Key Largo kommen. Nachdem wir den Freeway wieder erreicht hatten, kamen wir gut voran. Bei Fort Lauderdale verließen wir den Freeway wieder um entlang der Küstenstraße Richtung Miami Beach zu fahren. In Ft. Lauderdale kehrten wir erstmals in ein "Planet Hollywood - Restaurant" ein. Dort waren jede Menge an interessanten Schauobjekten aus zahlreichen Schwarzenegger- bzw. Stallone-Filmen zu sehen. Das Essen war sehr gut, allerdings waren auch die Preise sehr gut. Ich glaube, das war unser letzter Besuch bei Planet Hollywood - aber einmal muss man schon da gewesen sein. Weiter ging es Richtung Süden und schließlich erreichten wir Miami Beach. Das Bild dieser Stadt ist geprägt von den Art Deco Hotels und Häusern, die sich entlang des Strandes und der Straßen winden. Nach einem kurzen Besuch am Strand (baden entfiel aufgrund des ziemlich starken Windes) entschlossen wir uns gleich weiterzufahren nach Miami und Key Largo. Miami selbst hat nicht allzuviel reizvolles zu bieten. Aufgrund meines Besuches 1989 wusste ich fahrtechnisch noch ungefähr Bescheid und schnell fanden wir den Weg Richtung Keys. Nach insgesamt ca. zweistündiger Fahrt erreichten wir am späten Nachmittag Key Largo, wo wir uns im Howard Johnson Motel einmieteten. Abends wollten wir nirgends mehr essen hingehen, daher mussten wir noch unseren Proviant auffüllen, was auch im nahegelegenen Supermarkt getan wurde. Dort erstanden wir auch wieder eine schöne große Flasche Burgundy (mittlerweile unsere Lieblingsmarke). Wieder voll versorgt mit Essen und Getränken ging es zurück ins Motel, wo wir in illustrer Runde über das soeben gekaufte herfielen. Gesättigt und etwas müde vom Wein fielen wir dann auch bald in die Betten. zum Seitenanfang |
| 6. Tag: Key West Heute haben wir einmal etwas länger geschlafen, da wir zu unserem heutigen Etappenziel nicht mehr allzu weit fahren müssen. Von Key Largo bis Key West waren es noch ca. 2 - 3 Stunden Fahrzeit. Deshalb ließen wir den Tag auch ruhig angehen bei einem netten Frühstück. Auf der Strecke nach Key West blieben wir mehrmals stehen um die schönen Aussichten zu genießen, die man hier hat. Der Highway führt vielfach direkt im Meer und man hat tolle Möglichkeiten zum filmen und fotografieren. Auf dem Deer Key hätte ich beinahe eines der schon sehr seltenen Key Deers (eine Art von Reh) zusammengefahren, da es genau vor mir die Strasse passierte. Diese Tiere stehen unter totalem Naturschutz, da sie schon sehr selten sind. Da wäre ich fast schuld am Aussterben einer Tierart gewesen. Am letzen Key vor Key West kann man sich dann an einem etwas schäbigen Stand über die Hotels auf Key West informieren und man reserviert dort auch gleich für den Gast. Die Damen waren sehr nett und hatten genau die richtige Empfehlung für uns. Unser Hotel lag mitten an der Duval Street (der Hauptstraße auf Key West), doch das Appartement (das sehr schön war) lag nach hinten und war daher ruhig. Zum Ambiente zählte auch ein Jacuzzi, der natürlich genutzt wurde. Da wir noch den ganzen Nachmittag für uns hatten gingen wir gleich auf Entdeckungsreise. Erster Punkt: Southermost Point of USA - klar wurde auch diese Attraktion besucht, so wie von allen Touristen - der Stein, der den südlichsten Punkt von Kontinental-USA markiert könnte allerdings wieder mal einen Anstrich vertragen. Weiter ging es entlang der angrenzenden Straße wieder Richtung Norden (wohin auch sonst). Rechts stand das Haus von Ernest Hemingway, das gerade renoviert wurde. Links war der Leuchtturm von Key West zu besuchen. Am Ende der Straße befindet sich ein Viertel, dass sich ganz dem Vergnügen und der Unterhaltung verschrieben hat. Vom Touristenkai wo allabendlich der Sonnenuntergang von hunderten Menschen bewundert wird, geht es weiter zu einigen Souvenir- und Tabakläden. Auch war ein Töpfermarkt hier anzutreffen. In der Duval Street selbst reiht sich ein Lokal an das andere und man kann es sich hier aussuchen, wo man seine Margarita schlürft. Wir gingen zurück ins Hotel, wo wir uns der Körperhygiene hingaben und am Abend die appartmenteigene Küche nutzten um ein Spaghetti-Happening zu veranstalten. Pappsatt machten wir noch eine Runde auf der Duval Street, wo wir noch einen Drink nahmen bevor wir endlich todmüde in die Betten sanken. zum Seitenanfang |
| 7. Tag: Everglades National Park - Naples Heute endet unser Besuch auf den Keys bereits wieder. Nach dem Frühstück, das wir noch einmal in unserem wirklich netten Appartement genossen, ging es los. Da wir so früh auf dem Weg waren, sah man nirgends Leute als wir eine letzte Runde über die Duval Street fuhren. Am Strand wurden noch ein paar Aufnahmen für die Ewigkeit fabriziert bevor es endgültig für ein paar Stunden weiterging. Unser Tagesprogramm sah für heute vor, dass wir den Everglades National Park besuchen wollten. Die Fahrt zurück über die Keys war mindestens genauso sehenswert wie die Hinfahrt - wir waren wieder voll begeistert von diesem karibischen Paradies. Nach Key Largo hatte uns die Wirklichkeit wieder. Irgendwo in der Nähe von Homestad zweigt die Strasse dann ab Richtung Everglades. Am Parkeingang besuchten wir das obligatorische Visitor Center, um uns vorweg zu informieren und mit Kartenmaterial auszustatten. Der Nationalpark besteht im Grunde nur aus einer langen Sackgasse mit einigen Stichstrassen, die aber ebenfalls im nirgendwo endeten. Das bedeutet man muss den ganzen Weg zurück die gleiche Straße wieder fahren. Bei der ersten Abzweigung versuchten wir gleich einmal unser Glück und fanden uns auf einem hölzernen Rundweg wieder, der einen schönen Überblick über das Grasland und den Sumpf rundum eröffnete. Beim zweiten Sight befindet man sich ebenfalls wieder auf einem Holzpfad, allerdings diesmal im tiefsten Dschungel und man befürchtet jederzeit von einer Schlange oder ähnlichem angefallen zu werden. Aber diese Touren sind völlig harmlos. Auf der Strecke nach Flaminge (der Endpunkt im Park) hatten wir auch Gelegenheit unseren ersten Alligator zu sehen. Er lag ca. 50 m entfernt von der Straße auf einer kleinen Sandbank und sonnte sich. In Flamingo selbst war nicht viel los (totale Nebensaison) und so konnten wir uns nur via Schautafeln über die übliche Flora und Fauna informieren. Nach ca. einer halben Stunde fuhren wir wieder zurück zum Parkausgang. Allerdings wurde vorher an einem Parkplatz noch das Mittagessen eingenommen. Back on the road fuhren wir quer durch Florida auf dem Tamiami Trail. Auf dieser Strecke werden immer wieder Airboat Fahrten angeboten. Dieses Angebot nutzten auch wir und kamen so in den Genuss einer spannenden, wenn auch etwas lauten Fahrt. Zuerst wurden wir zu einem alten Indianerdorf gebracht, das man besichtigen kann (wird nur gemacht um Zeit zu schinden und Benzin zu sparen). Nach 15 Minuten Besichtigungstour ging es weiter mit dem Boot und hier bekamen wir unseren zweiten Alligator zu Gesicht. Diesmal allerdings auf eine Entfernung, die etwas unheimlich war, denn das Boot hielt direkt neben dem 3-Meter-Ungetüm. Wir hätten nur die Hand ausstrecken müssen um ihn anzugreifen. Das allerdings hat sich niemand getraut. Nach diesem kleinen Abenteuer ging es zurück zum Wagen. Mittlerweile war es bereits später Nachmittag geworden und wir mussten sehen, wo wir bleiben. Allerdings standen uns noch ca. 2 Stunden fahrt bevor bis wir in Naples an der Westküste eintreffen. Wir erreichten Naples erst nachdem es bereits dunkel war. Wir hatten einige Probleme ein Motelzimmer zu finden und kamen schlussendlich in dem wohl schäbigsten Motel dieser Reise unter (aber auch das muss man mal erleben) - wir tauften es liebevoll "La Cucaracia". Vom Hunger getrieben landeten wir zum Dinner in einem kleinen Steakhaus, das wir auf der Fahrt hierher gesehen hatten. Das Essen war dort wirklich anständig. Der Abend nahm den üblichen Ausgang - eine Flasche Burgundy im Motelzimmer beendete den Tag und sorgte für halbwegs guten Schlaf. zum Seitenanfang |
| 8. Tag: Sanibel Island - St. Petersburg Fast langweilig, dass es jeden Tag wieder so schön ist - auch heute ist keine Ausnahme. Nach einer mittelprächtigen Nacht waren wir relativ zeitig wach und bereits zur süßen Morgenstunde besichtigten wir die Attraktion von Naples - nämlich den Strand und den Fischerpier. Etliche Jogger und Spaziergänger waren auch schon auf den Beinen und bevölkerten den Strand. Am Pier standen zahlreiche Fischer und versuchten ein Frühstück zu erwischen. Vom Per aus hat man einen guten Überblick über den weitläufigen Strand. Die Fahrt ging weiter Richtung Norden und führte uns nach Sanibel Island. Den Nachmittag wollten wir hier etwas baden gehen und die Sonne genießen. Der Sand war total weiß und sehr feinkörnig - Folge: man hatte das Zeug überall am Körper. Das Wasser war angenehm warm und so verbrachten wir zwei Stunden am Strand von Sanibel Island. Nur Claudia streikte, da sie benachteiligt durch ihren hellen Hauttyp nicht so lange der Sonne aussetzen wollte. Also beschlossen wir uns noch die Insel anzuschauen und dann weiter zu fahren. Die Insel selbst in eine Enklave der reichen und schönen Menschen in dieser Gegend - es gibt so gut wie keine Baracken oder ähnliches. Am Retourweg frequentierten wir noch einen Häagen Daz um auch mal ein Eis zwischen die Beißer zu kriegen. Wir entschlossen uns dann auf den Freeway zu wechseln und den restlichen Küstenabschnitt bis St. Petersburg auszulassen. Exakt zu Sonnenuntergangszeit erreichten wir die Skyway Bridge südlich von St. Petersburg - eine meiner Meinung nach sehenswertesten Brücken in den USA. Nach erfolgreicher Überquerung fuhren wir noch bis Clearwater wo wir in einem Super8-Motel (mittlerweile unsere Lieblingsmarke) Unterschlupf fanden. Abends verlangte es uns nach Pizza und Nudeln. Im Motel nannte man uns eine zuverlässige Adresse für solche Speisen, die wir erstaunlicherweise auch auf Anhieb fanden. Das Essen war vorzüglich und satt (allerdings noch durstig) kehrten wir ins Motel zurück. Auf der Fahrt zurück überfielen wir noch einen Supermarkt um den suchtmachenden Burgundy zu ergattern. Dieser wurde auch am Abend noch ausgeschlürft bevor wir uns in den Federn wiederfanden. zum Seitenanfang |
| 9. Tag: Silver Springs - Tallahassee Heute waren wir wirklich früh auf den Beinen, denn wir hatten großes Programm. Durch das fast noch nächtliche Tampa fuhren wir rund zwei Stunden nach Silver Springs. In dem kleinen Ort befindet sich ein recht sehenswerter Familienpark. Erster Schock: die Eintrittspreise waren ziemlich happig, aber wie sich in später herausstellen sollte gut investiert. Wir waren bei den ersten an diesem Tag und somit waren alle Sehenswürdigkeiten noch menschenleer. Als erstes wurde ein beschauliche Bootsfahrt auf dem Fluß unternommen, der durch die großen Quellen gespeist wird, die dem Ort seinen Namen geben. Eine urwaldgleiche Landschaft zieht hier an einem vorbei und man stellt nach gewisser Zeit fest, dass man durch einen Zoo fährt. Ringsum einen tauchen plötzlich großzügig gestaltete Gehege auf, Die darin befindliche Faune entspringt zwar auch einem heißen Klima, allerdings mehr dem vom Afrika. Was sonst hätten Antilopen in den USA sonst verloren. Die Stimme der Bootsführerin, die alles genau erklärte, war sehr einschläfernd sodass wir fast das Aussteigen versäumt hätten. Als nächstes besuchten wir die große Alligatorshow wobei sich das groß wohl auf den Präsentator bezogen hat, weniger auf die Alligatoren, die waren im Schnitt kaum länger als ein Meter. War jedenfalls ganz lustig, was er da zeigte. Auch eine Vorführung mit Schlangen wurde zum Besten gegeben, was Gabi leicht erregte, da sie als Kandidatin herhalten sollte. Als sie das nicht wollte, rannte ihr der Präsentator mit der Schlange nach - echt ein Spaß. Der Alligatorshow folgte die Hunde- und Katzenshow, die ebenfalls vom gleichen Dompteur gezeigt wurde. Die Hunde waren alle toll abgerichtet und zu meiner Verwunderung parierten auch die Katzen. Der Tag war heute wettermäßig das totale Gegenteil der bisherigen Tage - erstmals regnete es leicht. Wir entschlossen uns bei der Glasbodenbootsfahrt mitzumachen. Die war ebenfalls interessant, da sich ganz schön viele Fische und sonstiges Getier im Wasser tummelten. Schlussendlich wurde auch der zu Fuß begehbare Teil des Parks inspiziert, wobei die Grizzleys am meisten beeindruckten. Der Park war besichtigt und es war erst 14:00 Uhr - was tun - erst mal was essen und dabei wurde beraten wie es weitergehen sollte. Wir kamen überein, dass die Fahrt Richtung Norden fortgesetzt werden sollte. Also nichts wie auf nach Tallahassee. Auf dem Weg dahin etwa eine Stunde vor der Hauptstadt von Florida bescherte uns ein heftiger Wolkenbruch fast einen Stillstand auf der Autobahn, denn man konnte kaum mehr als 20 Meilen fahren. Kurz vor Tallahassee wurde das Wetter wieder etwas besser. Das Super8-Motel haben wir ganz leicht gefunden, da es direkt am Ende der Ausfahrt lag. Dort checkten wir ein und stellten fest, das unweit des Motels ein großes Einkaufszentrum stand. Dieser Umstand blieb v.a. des weiblichen Teilnehmern nicht vorenthalten und das Abendprogramm war somit gesichert. Nach etwa zweistündigem Herumirren im Shopping-Tempel hatten alle genug, dafür aber Hunger. Gleich neben dem Motel befand sich ein großes China-Restaurant, das zu unserem Glück auf ein sehr ansehnliches Buffet mit asiatischen Köstlichkeiten verweisen konnte. Diese wurden auch wirklich effizient genützt. Wir waren bis an den Rand voll als wir das Lokal wieder verließen. Glücklichweise hatten wir noch Burgundy im Zimmer um den Schlaf nach diesem üppigen Mahl sicherzustellen. zum Seitenanfang |
| 10. Tag: St. Rosa Island - Mobile - Biloxi Wieder war es Zeit weiterzuziehen. Das Wetter war heute wieder besser - die gestrige Regenfront dürfte durchgezogen sein. Wir fuhren ein paar Meilen auf dem Freeway bevor wir ihn verließen um erstens ausgiebig in einem Schnellimbiss zu frühstücken und um zweitens auf einer normalen Strasse weiter Richtung Meer zu fahren. Die Fahrt über Land war ganz nett, allerdings etwas langweilig, da außer einigen landwirtschaftlichen Anwesen nicht sehr viel zu bestaunen war. So verging der Vormittag mit herumkutschieren. Gegen Mittag entdeckten wir in einer kleinen Stadt einen großen Einkaufsmarkt, der glücklicherweise geöffnet hatte - es war nämlich Sonntag. Es war an der Zeit wieder unseren Proviant aufzufüllen und dies wurde hier auch getan. Besonders hatte es uns auch die große Auswahl einheimischer Rotweine angetan. Stolz einen guten Tropfen entdeckt zu haben sah ich allerdings das Schild, dessen Sinn ich im ersten Moment nicht so recht begreifen konnte. Der Alkohol wird sonntags hier nicht vor 14:00 Uhr verkauft. Für Gabi stürzte sofort eine Welt zusammen, doch wollten wir die Umsetzung dieses Verbotes auf die Probe stellen. Wir taten einfach so als ob wir von nichts wüssten und bauten die Rotweinflasche unauffällig auf dem Laufband an der Kasse zwischen den anderen Produkten ein. Doch die Kassiererin war unerbittlich und entfernte die Flasche mit dem Hinweis auf das Verkaufsverbot bis 14:00 Uhr. Gabi machte ein Mordstheater an der Kasse und erklärte der Dame irgendwas von Abhängigkeit und so ähnliches, doch sie gab nicht nach, gab uns allerdings den Tipp, dass wir doch ab 14:00 Uhr wieder Alkohol bekommen würden. Allerdings war uns das viel zu spät und wir beschlossen, eben abends diesbezüglich nochmals tätig zu werden. Es folgte eine beeindruckende Fahrt über Santa Rosa Island - eine langgestreckte Insel vor der Hafenstadt Pensacola. Hier machten wir erst einmal Mittag und ich hatte ausgiebig Gelegenheit mich in die Brandung zu stürzen. Nach 2 Stunden ging es weiter bis Pensacola und von dort wieder auf den Freeway. Nächstes Ziel war Mobile, das bereits im Bundesstaat Alabama liegt. Laut Reiseführer gibt es dort sehenswerte Ante-Bellum-Häuser (was auch immer das ist) und die wollten wir sehen. Tatsächlich fanden sich sehr schöne Herrschaftshäuser entlang der Straße. Nach einem kurzen Spaziergang zum filmen und fotografieren wollte wir noch weitere Runden drehen in Mobile. Dabei gerieten wir in ein Viertel, dass uns gar nicht gefiel und wo die Leute sich bei den brennenden Fässern wärmen. Da gab es nur eins - Zentralverriegelung rein und alle Kreuzungen durchfahren, bis man wieder irgendwo ankommt. Diese Strategie hatte auch tatsächlich Erfolg und führte uns wieder auf den Freeway, den wir heute bis Biloxi nicht mehr verlassen wollten. Es folgte bereits der nächste Bundesstaat, nämlich Mississippi und dort das hübsche Hafenstädtchen Biloxi, dass aber eher für die schwimmenden Spielkasinos bekannt ist als für den Hafen. Dort fanden wir schnell unser Motel, nisteten uns ein und machten uns in der Folge auf die Umgebung zu erkunden. Dabei fiel uns ein, dass wir noch keinen Burgundy hatten und wir wollten diesen mal schnell besorgen. Leider wurde daraus nichts, denn in Mississippi sind die Alkoholgesetze anscheinend noch strenger und daher war in keinem Laden Wein zu kaufen und die Liquor Shops hatten alle geschlossen. Traurig und frustriert kehren wir in unsere Behausung zurück. Ich unternahm einen erneuten Vorstoß in Sachen Getränke und fand eine Tankstelle, die mir zumindest Bier verkaufte nachdem ich brav meinen Ausweis gezeigt hatte. Der Abend war zumindest so halbwegs gerettet und endete nicht in einem Desaster. Während der Nacht musste ich leider wieder feststellen, dass es anscheinend ein bisher unbekannter Volkssport der amerikanischen Lokführer ist, dass sie sobald sie eine Wohnsiedlung bei Nacht erreichen voll auf die Hupe steigen müssen. Gleiches hatte ich bereits 1995 in Flagstaff erlebt und auch diesmal hatte ich die Situation offenbar unterschätzt. Jedenfalls war die Nacht nicht gerade das was man sich so an Erholung wünscht. Mein Tipp: Never sleep in a city, where the train passes through. zum Seitenanfang |
| 11. Tag: New Orleans Wie gesagt, die Nacht war höllisch und dementsprechend unausgeschlafen machten wir uns wieder auf den Weg. Ein weiterer Höhepunkt unserer Reise sollte heute folgen - New Orleans. Wir fuhren wieder auf den Freeway auf und blieben auf ihm bis New Orleans. Unser Motel lag am Stadtrand von New Orleans. Bereits um 11:00 Uhr waren wir da und konnten uns noch gemütlich einrichten. Wir beschlossen nicht mit dem Auto ins Stadtzentrum zu fahren, sondern die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Das war durchaus abenteuerlich. Als der Bus kam stiegen wir ein und als wir fuhren sprang mir sofort ins Auge, dass wir die einzigen Weissen im Bus waren, alle anderen Fahrgäste waren Farbige. Mir wurde etwas mulmig, doch Gabi beruhigte mich und meinte, dass die Farbigen eben nicht soviel Geld haben und deswegen hauptsächlich mit den Öffis fahren würden. Tatsächlich waren wir allen anderen egal. Bewundernswert fanden wir auch die kunstvollen Frisuren der Damen im Bus - bei uns hat man sowas höchstens bei einem schönen Ballbesuch. Im Financial Disctrict stiegen wir aus dem Bus; von nun an ging es zu Fuß weiter. Wir wanderten bis zum Mississippi, wo wir ein wenig rasteten und die Aussicht auf den Fluss und die Dampfer genossen. Danach nahmen wir noch einen Kaffee im Cafe de Paris, der eigentlich ganz in Ordnung war. Nur die Damen klagten etwas über den Zustand der Toilettenanlagen. Die Wanderung ging weiter durch das Vieux Carré und schließlich erreichten wir das Zentrum des Vergnügens - die Bourbon Street. Natürlich waren dort jede Menge Souvenirläden und Blues- und Jazzlokale anzutreffen. In einem bleiben wir auch gut zwei Stunden, da gerade eine interessante Band auftrat und die Stimmung auch schon am Nachmittag hier richtig gut war. Die Preise im Lokal waren zwar unverschämt, aber was tut man nicht alles für ein wenig Unterhaltung. So wurde der Nachmittag verbracht mit Lokalbesuchen, Souvenirshopping und Voodooshop-Besichtigungen. Gegen Abend mahnte uns ein unangenehmes Gefühl in der Magengegend zum Essen. Wenn man schon mal in New Orleans ist, dann muss man natürlich auch Cajun Essen gehen. Wir fanden auch ein entsprechendes Restaurant, das sich rühmte diese creolische Küche anzubieten. Eigentlich ist die Cajun-Küche etwas würzig, doch mein Essen dürfte bereits an den Geschmack der Amerikaner angepasst gewesen sein. Geschmeckt hat es trotzdem. Nach dem Essen wollten wir natürlich wieder losziehen um nochmals in das Flair dieser Stadt einzutauchen. Spätestens jetzt erkennt man, dass sehr viele Touristen hier sind und man hoffnungslos von den Wirten und Bands abgezockt wird. Gipfel der Frechheit war ein Lokal, wo ein Sänger den Hut für Spenden rundum gehen ließ und da wir keine entsprechenden kleinen Dollarscheine hatten, warfen wir eben einen Betrag in Münzen in den Hut. Diese Münzen nahm der Sänger dann aus dem Hut und warf sie weg. Damit war das Mass voll und wir verließen das Lokal. Nachdem alle der Meinung waren, dass wir ohnehin schon lange genug hier waren, nahmen wir uns ein Taxi zurück ins Motel, wobei ich den Fahrpreis gleich im vorhinein aushandelte um nicht wieder gelinkt zu werden. Hundemüde und voller neuer Eindrücke schliefen wir ein. zum Seitenanfang |
| 12. Tag: Südstaatenvillen - Baton Rouge -
Jackson Mit strahlend schönem Wetter empfing uns auch dieser Tag. Nach einem kleinen Frühstück waren wir auch schon wieder unterwegs. Volles Programm wartete auf uns. Punkt 1: der Friedhof von New Orleans - fast im Zentrum der Stadt fanden wir einen ganz alten Friedhof. Die Bestattung findet hier ganz anders statt als im Rest der USA, da der Grundwasserspiegel so hoch liegt. Deshalb können die Leichen nicht eingegraben werden sondern werden in gemauerten Grabmählern beigesetzt und können dort verwesen. Diese Grabmähler sind meist künstlerisch sehr aufwendig errichtet und daher eine Sehenswürdigkeit. Nach dem Besuch des Friedhofs setzten wir die Fahrt Richtung Westen fort, wo wir einige der herrschaftlichen alten Gutshäuser sehen wollten. Wir besuchten einige von diesen wirklich schönen Bauten und näher besichtigten wir dabei v.a. Oak Alley. Dies ist meiner Meinung nach das schönste Landhaus in den USA, weil es über eine so malerische Hauszufahrt verfügt - eben einer echten Eichenallee. Das Haus ist in sehr gutem Zustand und man kann bei der Führung alle Zimmer besichtigen. Die Angestellten sind alle in historischen Gewändern zu bewundern, was die Angelegenheit noch beeindruckender macht. Übrigens wurden hier Teile des Films "Inteview mit einem Vampir" gedreht. Ein wenig ernüchternd ist die Umgebung des Anwesens, denn hier am Mississippi reiht sich Raffinerie an Kunstdüngerwerk an Chemiebetrieb. Oak Alley wirkt hier wie ein kleine Oase. In ziemlich schlimmen Behausungen mussten damals die Sklaven leben, wenn man sich die Hütten so ansah (die sicher auch renoviert und verbessert waren). In der Folge besichtigten wir noch zwei weitere Güter, allerdings nur von außen um die horrenden Eintrittspreise zu sparen - es reichte uns der Einblick in ein Haus, was kann da bei den anderen schon anders sein. Das heutige Tagesziel war noch unklar. Wir fuhren erstmal nach Baton Rouge (übrigens die Hauptstadt von Louisiana) und wollten dann eigentlich weiterfahren nach Natchez. Leider verhinderte ein Stau in Baton Rouge, der uns zwei Stunden kostete, dass wir noch weit bis Natchez fahren konnten. Stattdessen fuhren wir quer über Land um zum Freeway Richtung Jackson zu kommen. Die Fahrt war etwas unheimlich, da wir nur durch ganz kleine Ortschaften kamen, kein Motel weit und breit - alle hofften, dass wir nicht gerade hier eine Autopanne haben würden, doch der Wagen schnurrte problemlos. Glücklich erreichten wir den Freeway und fuhren noch etwa zwei Stunden bis Jackson (Mississippi). Dort stiegen wir auch gleich in unserer Lieblingsmotelkette Super8 ab. Ganz in der Nähe war auch ein Supermarkt, der uns für den Abend mit dem notwendigsten versorgte (Burgundy). Wieder lag ein ereignisreicher Tag hinter uns. zum Seitenanfang |
| 13. Tag: Memphis Heute konnten wir entspannt aufstehen, denn wir waren von unserem Tagesziel nicht allzu weit entfernt - bis nach Memphis sind es nur mehr ca. 2 Stunden Fahrt. Um den Proviant aufzufüllen besuchten wir auch gleich noch am Morgen abermals das nahegelegene Shopping Center. Nach etwa zweistündiger Freewayfahrt erreichten wir Memphis. Laut unseres Super8-Motel-Guides musste in einer bestimmten Strasse ein Motel sein, allerdings war keines zu finden, trotz Nachfrage bei Eingeborenen. War wohl ein Fehler in der Übersicht. Wir checkten daraufhin in einem nahegelegenen Days Inn ein. Diesen Tag wollten wir insbesondere dem King of Rock and Roll widmen. Damit war klar, dass wir uns heute Graceland und das gesamte Anwesen von Elvis Presley anschauen wollten. Erster Stopp beim Visitor Center und die erste Enttäuschung. Leider ist es nicht erlaubt zu filmen oder zu fotografieren und man muss die Geräte in eigenen Schließfächern deponieren. Mit eigenen Bussen ging es hoch zu Graceland, das auf einer kleinen Anhöhe steht und von außen nicht so groß ausschaut als es von innen ist. Man wird durch die Privaträume von Elvis geführt, die seit den 70ern nicht mehr verändert wurden. Auffällig sind die vielen Fernseher in allen Räumen, da Elvis ein ziemlicher Fernsehfreak war und gleich mehrere Programme parallel laufen hatte. Die Führung konnte man bequem auf Deutsch machen, denn beim Visitor Center bekam man Tonbandgeräte mit den Informationen in der Muttersprache und man konnte die Tour individuell gestalten. Es war lustig den anderen Leuten zuzuschauen, weil man merkte an welcher Stelle des Tonbandes die gerade waren. Natürlich besuchten wir auch den Squash Court, wo Elvis vor seinem Tod noch gespielt hatte und sein Grab, dass sich ebenfalls auf Graceland befindet. Nach ca. 2 Stunden ist man fertig und kann wieder zum Visitor Center fahren. Dort besuchten wir noch das Automuseum, denn Elvis war auch ein Autofreak - mit einigen dieser Wagen wäre ich gerne gefahren. Das waren so richtig schöne amerikanische Schlachtschiffe. Auch gesehen haben muss man das Privatflugzeug namens Lisa-Marie, benannt nach seiner Tochter. Nach dieser Überdosis Elvis Presley waren wir reif für eine Pause und eine andere Sehenswürdigkeit. Was viele nicht wissen ist, dass es in Memphis auch eine große Pyramide gibt, in der sich ein Basketballstation befindet. Diese Pyramide ist nach der Cheops die zweitgrößte der Welt. Sie ist außen total verglast und liegt sehr schön am Ufer des Mississippi. Natürlich wollten auch wir das Ding sehen, doch der Eintrittspreis für die Tour war uns zu teuer - dafür lernten wir einen Wiener kennen, der dort angestellt war (weil seine Frau aus Memphis ist). Wir machten mit dem Wagen noch eine kleine Tour durch Memphis bevor wir zu unserem Motel zurückkehrten. Am Abend fuhren wir noch etwas in ein Einkaufszentrum, dass sich etwas östlich der Stadt befindet und das meiner Meinung nach sehr schön angelegt ist. Größte Attraktion ist dabei der Eislaufplatz mitten in der Shopping Mall. Hier kann man schön die Kinder beschäftigen, während man seine Einkäufe erledigt. Natürlich befinden sich auch hier jede Menge von Kleinrestaurants, in denen wir uns labten. Der Abend wurde dann wieder traditionell mit einem Burgundy beendet. Die Nacht in Memphis verlief nicht ganz so ruhig, da wir anscheinend genau in der Startschneise des hiesigen Militärflughafens wohnten und anscheinend genau in dieser Nacht die alljährlichen großen Flugübungen stattfanden. zum Seitenanfang |
| 14. Tag: Nashville Nach einer Nacht mit vielen Tiefflügen und dementsprechend wenig Schlaf konnten wir nur schwer aus den Betten. Nach dem Frühstück waren wir aber wieder so halbwegs auf Vordermann gebracht und konnten unsere Reise fortsetzen. Heute stand uns zur Abwechslung mal eine erträgliche Strecke bevor, was die Dauer betrifft. Nach ca. 3 Stunden erreichten wir Nashville, die Heimatstadt der Country Music. Die Stadt selbst ist vom Erscheinungsbild her recht nett und überschaubar. Nachdem wir gleich unser Motel gefunden hatten, besichtigten wir als ersten Programmpunkt ein altes Gutshaus, in dem es ähnliche Führungen gab wie in Oak Alley in Louisiana. Der Gutsbesitz lag sehr schön eingebettet in einem Hain aus Bäumen und dürfte angesichts der Menschenmengen die dort waren durchaus bekannt sein. Die Tour durchs Haus war wieder sehr lehrreich und interessant. Nächster Punkt: aufstöbern der Country Music Hall of Fame - die Ruhmeshalle der Countrymusik fanden wir nicht auf Anhieb. Dort angekommen besichtigten wir die Vorhalle des Museums und den Souvenir Shop, wo ich mir eine Kassette von Tamie Wynette kaufte. Das Museum selbst besichtigten wir nicht - erstens: Eintritt zu hoch; zweitens: ich kenne mich bei Countrymusik nicht wirklich gut aus. Wir setzten unsere Fahrt Richtung Downtown fort, die durchaus sehenswert ist, da einige sehr schöne Gebäude dort stehen und das Stadtzentrum ein wenig das Esprit einer Westernstadt hat. Dort wurde ich auch stolzer Besitzer eines Westernhemdes, dass seither zu meinen Lieblingshemden zählt. Downtown befindet sich auch eines der zahlreichen Hardrock-Cafes, in welchem wieder ein T-Shirt zur Erinnerung erstanden wurde. Nachdem der Abend bereits wieder dämmerte, suchten wir ein Shopping Center um uns wieder mit Proviant zu versorgen. Der Supermarkt wurde auch unweit unseres Motels gefunden und praktischerweise befand sich auch gleich ein Liquor Shop daneben. Der wurde natürlich auch sofort inspiziert und zu meinem großen Erstaunen zeichnete sich der Ladeninhaber als eine feiner Weinkenner aus. Er hatte nämlich gerade eine große Präsentation von österreichischen Weinen der Spitzenklasse - ich beglückwünschte ihn sofort zu seinem Sachverstand und er meinte, dass der Wein aus Österreich zu den besten der Welt zählt (ich konnte ihm nicht wiedersprechen). Jedenfalls kauften wir vor Freude gleich bei ihm ein und waren somit auch für diesen Abend versorgt. Über den Verlauf des restlichen Abends brauche ich wohl nichts mehr sagen. zum Seitenanfang |
| 15. Tag: Jack Daniels Destillery - Knoxville Frühmorgens waren wir schon wieder unterwegs - heute stand eine wahre Pilgerstätte für Whiskeyfans (so wie ich einer bin) auf dem Programm. Unser Ziel: Jack Daniels Distillery. Von Nashville aus erreicht man die Kleinstadt Lynchburg in etwa drei Stunden. Die Destillery liegt in einer wirklich kleinen Stadt sehr beschaulich an die angrenzenden Hügel geschmiegt. Gleich hinter der Destillery ist das Visitor Center und die erste große Überraschung - die gesamte Werksführung ist gratis. Es waren an diesem Morgen so gut wie keine Leute da und so waren wir bloß zu sechst, die an der Führung teilnahmen. Das Visitor Center selbst sieht aus wie eines der berühmten Whiskeylagerhäuser. Einleitend wurde uns ein Film über die Geschichte gezeigt, der auch die Herstellung beschrieb. Dann kam unsere Führerin, die genauso langsam sprach wie man es von Jack Daniels erwartete. Wir bestiegen einen kleinen Tourbus und wurden zuerst auf einen angrenzenden Hügel gefahren, auf dessen Spitze eine der vielen Lagerhallen für den fertigen Whiskey stand. Wir besichtigten die Lagerräume - alles sah so aus wie in der Werbung. Zu Fuß ging es den Berg hinab zur Holzkohleerzeugung, die in Folge als Filter dient und dem Whiskey seinen ganz eigenen Geschmack verleiht. Es folgte die Besichtigung der Wasserquelle, die zur Erzeugung von Jack Daniels verwendet wird. Jetzt kamen wir zum eigentlichen Herzstück - der Destillery. Man sieht das Einmeischen, die Gärbottiche, die Destillierung und die Filterung bis hin zu Fassabfüllung. Wir waren alle restlos begeistert. Die Tour endete dort wo sie begonnen hatte - im Visitor Center. Wir waren übrigens bei den ersten Österreichern, die den Whiskey direkt bei der Destillery kaufen konnten, denn eigentlich ist die Gegend dort "Dry County", was bedeutet, dass es hier keinen Schnaps zu kaufen gibt. Es brauchte eine eigene gesetzliche Sondergenehmigung durch die Legislative in Tennessee, damit Jack Daniels den eigenen Whiskey auch vor Ort verkaufen durfte. Natürlich habe ich mir eine schöne Schmuckflasche gekauft, die sonst nirgends erhältlich ist. Diese Besichtigung war sicher einer der Höhepunkte unserer Tour. Die Fahrt führte uns weiter durch Chattanooga und in der Folge in die Gegend von Knoxville, wo wir wieder ein Super8-Motel fanden. Der restliche Tag wurde wieder mit Shopping verbracht um die Vorräte wieder auf Normalstand zu bringen. Bei der Rückkehr zum Motel fiel uns ein alter Kastenwagen auf, der direkt neben unserem geparkt war. Die zum Wagen gehörende Familie hatte genau das Zimmer neben uns und sie erinnerte uns sehr an de Familie Flodder. Dies sollte sich noch auf traurige Weise bewahrheiten. Bis ca. 22 Uhr waren die Nachbarn ja noch recht friedlich, doch dann ging es los - der Fernseher lief auf voller Lautstärke und Mutter Flodder schrie ständig mit den zahlreichen Kindern herum. Es war schrecklich. Nachdem um 1:00 Uhr auch noch immer nicht Ruhe einkehrte, machten wir uns durch wütendes Klopfen an die Zimmerwand bemerkbar und taten unseren Unmut kund. Ein Anruf bei der Rezeption brachte auch nichts, da niemand abhob. Es war wohl die schlimmste Nacht unserer Reise. Erst gegen 3:00 Uhr kehrte endgültig Ruhe ein. zum Seitenanfang |
| 16. Tag: Smokey Mountains National Park Nach dieser Höllennacht waren wir natürlich entsprechend unausgeschlafen am Morgen. Nach dem Auschecken konnte ich es mir nicht verkneifen noch vor der Türe von Familie Flodder ordentlich zu hupen, da sich im inneren noch nichts rührte - Rache ist süß. Doch nun zum Tagesprogramm - auf uns wartete der Smokey Mountains National Park. Auf dem Weg dahin wollten wir noch einen kurzen Abstecher nach Dollywood machen (dem Erlebnispark der der flachbrüstigen Dolly Parton gehört), doch leider war dieser geschlossen. Weiter ging es jetzt die Berge hinauf und je weiter wir nach oben kamen umso kühler wurde es und ganz oben auf dem Pass viel sogar heftig Schnee, sodass wir die Umbenennung des Parks in Snowy Mountains National Park in Erwägung zogen. Jedenfalls war bei diesem Sauwetter nicht viel anzufangen und so fuhren wir weiter. Im Tal auf der anderen Seite angekommen besichtigten wir eine Kleinstadt, die sich v.a. durch Indianerkunst hervortat, wobei dieser Begriff hier sehr weit gesehen wird und hauptsächlich Kitsch verkauft wird. Die Fahrt führte uns weiter durch die Berge von North Carolina und schließlich wieder nach Georgia. Mittagessen gab es erstmals bei Burger King und überraschenderweise war es gar nicht so schlecht. Nach etwa zweistündiger Fahrzeit erreichten wir den Freeway Richtung Atlanta und da uns nichts besseres einfiel, fuhren wir direkt da hin. Quartier bezogen wir etwas nördlich von Atlanta in einem Vorort. Hier war es wieder wesentlich wärmer und der restliche Nachmittag wurde im Motel verbracht, wo wir uns etwas entspannten, Schlaf nachholten und anderen schönen Dingen nachgingen (wie beispielsweise Burgundy einkaufen). Für den Abend hatten wir schon einen Restaurantbesuch ins Auge gefasst, den fast genau gegenüber befand sich ein Spaghetti Warehouse - dort hatten wir vorsichtshalber schon einen Tisch reserviert (Empfehlung unseres Motelbesitzers), was sich als goldrichtige Entscheidung herausstellen sollte. Als wir das Lokal betraten, standen Menschenmassen in der Warteschlange als ob es etwas gratis gäbe. Wir mussten nur etwa 5 Minuten warten und bekamen schon unseren reservierten Tisch. Ich muss sagen, dass Essen war ausgezeichnet, die Bedienung freundlich und die Preise erträglich - ein durch und durch gelungener Abend. Nach der Rückkehr ins Motel entschärften wir noch den Burgundy und fielen müde ins Bett - kein Wunden, wenn man eine Nacht nichts geschlafen hat. zum Seitenanfang |
| 17. Tag: Stone Mountain - Atlanta Heute hatten wir Zeit über Zeit, denn wir waren bereits in Atlanta und unser Flug ging erst morgen. Deshalb waren wir auch am Morgen nicht sehr in Hektik und kamen erst spät auf die Strasse. Erste Station: unser Holiday Inn Motel, dass uns vom ersten Tag noch in guter Erinnerung war. Dort konnten wir gleich mal unser Gepäck abliefern und uns wieder auf die Socken machen. Heute stand u.a. die Erklimmung des Stone Mountain auf dem Programm. Dieser große Granitmonolith ragt unweit von Atlanta aus der flachen Gegend. Ihn umgibt ein Erholungspark mit einigen Seen und vielen Entspannungsmöglichkeiten. Auf den Berg selbst gelangt man mittels Seilbahn oder von der anderen Seite zu Fuß. Wir entschieden uns natürlich für die Seilbahn. Die Fahrt ist für den Preis recht kurz, aber was soll's. Oben hat man eine tolle Aussicht vor allem auf Atlanta, das sich nur unweit aus dem Boden erhebt.. Das Wetter war allerdings etwas frostig und somit waren die Damen nicht zu einem längeren Aufenthalt im Freien zu begeistern. Mit einer der nächsten Bahnen ging es wieder ins Tal. Dort schlenderten wir noch etwas durch den Park und besichtigten das Visitor Center. Auf der Fahrt zurück kehrten wir bei einem Coffee Shop ein, wo wir unser Mittagessen genossen. Es folgte eine Stadtbesichtigung per Auto, wobei wir mit dem Ziel unterwegs waren, dass wir das höchste Gebäude der Stadt besteigen wollten um einen schönen Überblick über die Stadt zu bekommen. Wir fanden auch gleich das Gebäude unserer Wahl, allerdings gab es da Probleme. Als wir die Eingangshalle betraten, sprangen gleich zwei Sicherheitsleute auf und empfingen uns mit den Worten, was wir hier möchten. Wir erklärten den beiden Herren unser Begehr, worauf diese uns darauf hinwiesen, dass dieses Gebäude eine Bank sei und über keine Aussichtsplattform verfüge. Man gab uns den Tipp ins Peachtree Plaza Hotel zu fahren; dort gibt es erstens einen schönen Panoramalift und ganz oben ein Cafe, dass sich im Kreis dreht und man so einen schönen Überblick über die Stadt bekommt. Gesagt, getan. Wir parkten in der Nähe des Peachtree Plaza und erstanden für 7 Dollar pro Nase die Liftfahrt und einen Cocktail im Cafe. Dieses Aussichtskarussell kann ich nur wärmstens weiterempfehlen. Man bekommt einen wirklich großartigen Eindruck von dieser Südstaatenmetropole. Nachdem wir genug gesehen hatten, verließen wir wieder das Hotel und frequentierten das angrenzende Kaufhaus von Macy's. Nach zwei Stunden hatten alle wieder genug, dafür aber noch etwas Zeit. Irgendwo hatten wir gelesen, dass es im ortlichen Kunstmuseum eine interessante Ausstellung geben soll. Also nichts wie hin - offensichtlich hatten auch andere Leute von dieser Ausstellung gehört, den der Andrang war riesig. Wir erkundigten uns erstmal was die Eintrittskarten kosteten und entschieden dann, doch nicht zu gehen, denn die Preise waren derart unverschämt, das wir nicht dazu beitragen wollten. So sahen wir im Museum nur die Toilettanlagen und fuhren zurück in unser Motel um uns ein wenig auszuruhen. Heute mussten noch alle Vorräte verputzt werden, den morgen war schon unser letzter Tag. Einzige Hürde - der Burgundy war aus und so fuhr ich noch los um nach einem Liquorshop Ausschau zu halten. Diesen fand ich zwar nicht, allerdings entdeckte ich eine tolle Straße nach Atlanta, die genau durch den Olympic Park führte, welcher sehr schön beleuchtet war. Auch das kann ich nur jedem empfehlen sich einmal anzuschauen. Ich fuhr zurück ins Motel, holte die Girls und zeigte auch ihnen das gefundene. Meine Damen waren genauso begeistert wie ich - die ganze Stadt war schön beleuchtet und sah im dunkeln toll aus. Der Abend wurde noch geruhsam beendet. zum Seitenanfang |
| 18. Tag: Atlanta - Heimflug Letzter Tag in den Vereinigten Staaten - da kommt immer etwas Wehmut auf. Schon wieder geht eine Reise zu Ende. Unser Flug geht erst am Nachmittag, so bleibt am Vormittag noch etwas Zeit für Besichtigungen. Wir beabsichtigten noch "Atlanta Underground" zu besuchen, ein Einkaufszentrum, dass sich über mehrere Ebenen zieht. Ich war allerdings von diesem Shoppingtempel nicht sehr begeistert, da es hauptsächlich Souvenirläden und anderen Ramsch zu kaufen gab. Ganz in der Nähe ist aber glücklicherweise die Coca Cola World. Ich habe mich dort etwas umgesehen und v.a. den Souvenirladen besucht, denn der Eintritt ins Museum war mir wieder einmal zu teuer. Wir gingen nach dem Einkauf auch noch zum Kapitol von Georgia, welches recht ansehnlich auf einer Anhöhe steht. Nach dem Mittagessen fuhren wir zum Flughafen um den Wagen zurückzugeben - was uns im zweiten Anlauf auch gelang, denn beim ersten Mal habe ich mich total verfahren. Am Flughafen war nichts mehr besonderes; der Flug ging pünktlich und der Rückflug war ähnlich angenehm wie der Hinflug. zum Seitenanfang |