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Eine kleine Statistik:
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Reiseziel:
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Florida |
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Reisedatum:
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Dezember 1999 |
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besuchte Bundesstaaten:
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Florida, Georgia |
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Sehenswürdigkeiten:
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Miami, Miami Beach, Cape Canaveral, Orlando, Savannah, Atlanta, Stone Mountain, Tampa, Sarasota, Key Largo, Key West |
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gefahrene km:
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ca. 3000 |
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Wertung:
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sunshine of it's best |
| Die Reiseroute: |
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Der Reisebericht: |
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Ankunft Miami - Miami Beach, Ft. Lauderdale - Cape Canaveral - Orlando, Universal Studios - St. Augustine, Savannah - Atlanta - Atlanta, Stone Mountain - Busch Gardens, Tampa - St. Petersburg, Sarasota - Sarasota, Venice - Key West - Key West - Key Largo - Miami Abflug
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| 1. Tag: 4.12.1999 Juhuu - es ist wieder einmal soweit. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten sollte mich wiedersehen. Diesmal für eine kleine Rundreise in Florida, mit einem Abstecher nach Georgia. Los ging es diesen Dezember in Wien. Eva-Marias Eltern waren so nett und brachten uns zum Flughafen. Der Flug ging diesmal über Zürich und weiter mit der Swissair. Der Service bei der Swissair war vorbildlich und der Flug trotz der langen Zeit recht angenehm. Ankunft in Miami am späteren Nachmittag. Die Einwanderungsbehörde hat uns auch so ziemlich in Ruhe gelassen und so waren wir sehr schnell vorangekommen. Wagen abholen stand als nächstes auf dem Programm. Die Dame von Hertz hatte es offensichtlich auch eilig, denn ich wurde nicht mal zu einem Upgrade überredet (aber sehr viel größere Wagen hätten wir ohnehin nicht mehr fahren können). Ich erinnere mich noch heute, dass ich die überlangen Fingernägel dieser Frau bewundert habe und das man damit überhaupt auf einer Tastatur schreiben konnte. Versehen mit unseren Vermietungsdokumenten ging es mit dem Shuttlebus zum Terminal, wo wir vor unserem Wagen in bewährter Manier ausgesetzt wurden. Die Inbetriebnahme fiel mir leicht, denn es war die gleiche Wagengattung wie ich bereits 1997 gefahren bin. Jetzt Hotel suchen - das war schon schwieriger. Eigentlich sollte das Hotel in unmittelbarer Nähe des Autovermieters stehen, tat es aber nicht. Wir kurvten sehr lange herum bis wir endlich feststellten, dass es wirklich nicht da war, was auf unserem Adresszettel stand. Wir entschlossen uns zu einem anderen Hotel zu fahren um dort über den Verbleib unseres Hotels Erkundigungen einzuziehen. Dort war man sehr freundlich und sagte uns, dass das Hotel schon mal zu dieser Kette gehört hat aber schon seit zwei Jahren nicht mehr. Wir riefen unsere Kontaktperson in den USA an und diese entschuldigte sich vielmals für den Irrtum. Wir hatten tatsächlich die falsche Adresse übermittelt bekommen. Unser Hotel sei downtown und er gab uns die neue Adresse durch. Also suchten wir das Marriot Hotel downtown Miami. Mittlerweile war es dunkel geworden, was die Suche nicht gerade erleichterte. Downtown angekommen zweifelten wir erneut an unserem Intellekt, da wir auch hier kein Hotel finden konnten. Erst als wir unseren ersten Rundkurs beendet hatten sah ich es zufällig im Rückspiegel. Endlich glücklich beim Hotel angekommen, waren wir doch überrascht, welch luxuriose Hütte wir da bekommen hatten. Beim Empfang war man über den vereinbaren Zimmerpreis sehr überrascht und nach mehreren Rückfragen ging doch alles glatt. Wir hatten über Beziehungen einen Angestelltenpreis bekommen. Das Zimmer war sehr schön mit einer tollen Aussicht auf den Hafen von Miami und die abendliche Innenstadt. Wir hatten allerdings nicht sehr viel Interesse am Ausblick, da wir schon sehr müde waren. Ich quälte mich noch bis 22:00 Uhr wach zu bleiben, da sonst die Umstellung mit dem Jetlag sehr stark sein würde. Eva-Maria schlief bereits ab 20:00 Uhr. zum Seitenanfang |
| 2. Tag: 5.12.1999 Natürlich sind wir frühmorgens hellwach gewesen. Danke Jetlag. Jedenfalls sind wir schon um halb sieben unterwegs und fuhren über den McArthur Causeway nach Miami Beach um einen Strandspaziergang bei Sonnenaufgang zu machen. Das Wetter war mittelprächtig und am Strand nichts los. Nachdem unser Morgenspaziergang abgeschlossen war, meldete sich der Magen und wir steuerten einen "Dunkin Donut"-Laden an. Dort genehmigten wir uns mehrere dieser fetten, aber überaus schmackhaften Donuts und einen Riesenbecher Kaffee, den wir erst nach einer halben Stunde trinken konnten, weil er so heiß war. Mir kommt immer vor als ob die Amis das fehlende Aroma beim Kaffee durch gesteigerte Grade kompensieren wollten. Wenn man sich damit anschüttet hat man Verbrühungen dritten Grades. Die Fahrt führte uns Richtung Norden, wo wir dank der frühen Morgenstunde gut vorankamen. In Ft. Lauderdale soll es angeblich ein großes Einkaufszentrum - die sogenannten Sawgrass Mills geben. Leider scheiterten wir bei dem Versuch dieses Shopping Center zu finden. Auf Nachfrage bei Ortskundigen wurde uns mitgeteilt, dass es nicht mehr exisitiert. So etwas hatten wir schon vermutet. Wir beschlossen uns auch den Strand von Ft. Lauderdale anzuschauen und dort ein paar Bissen zu essen. Nach erfolgter Nahrungsaufnahme sollte die Fahrt nun weitergehen. Vor der Auffahrt zum Freeway war ein großer Stau. Grund dafür war die Durchfahrt von mehreren hundert Bikern auf ihren Feuereisen, die von der Polizei begleitet wurde und daher alles abgesperrt wurde. Woher die Biker kamen und wohin sie wollten konnten wir allerdings nicht herausfinden. Das Spektakel sah einfach nur gut aus. Wir entschieden uns heute noch bis kurz vor Cape Canaveral zu fahren. Damit hätten wir dann morgen zu unserem Tagesziel nicht mehr allzu weit. In der Nähe von Titusville fanden wir ein schmuckes Motel im Stile einer Ritterburg, dass wir bezogen. Ganz in der Nähe war auch ein Supermarkt zu finden, wo wir unseren ersten großen Provianteinkauf vollzogen und uns abends auch noch sättigten. Dank der frühen Morgenstunde zu der wir losgezogen waren, waren wir des Abends daher sehr müde und früh in den Federn. zum Seitenanfang |
| 3. Tag: 6.12.1999 Jetlag sei Dank waren wir wieder relativ zeitig wach, wenn auch nicht so bald wie am Vortag. Der Tag versprach ein wettermäßig schöner zu werden. Nach einem kleinen Imbiss fuhren wir los Richtung Cape Canaveral um den Weltraumbahnhof zu besichtigen. Wir waren unter den ersten Besuchern an diesem Tag. Neben vielen interessanten Austellungsstücken im Visitor Bereich wird man auch mit Bussen in der Gegend herumgefahren. Besonders toll fand ich den Aussichtsturm von dem aus nur wenige Auserwählte dem Startschauspiel beiwohnen. Sehr gut gemacht ist auch der Einführungsfilm am Anfang der Führung. Einblicke in die Zukunft der Raumfahrt gewinnt man dann insbesondere wenn man die Arbeiten zur International Space Station (ISS) beobachtet und sich die Vorgehensweise dabei erklären lässt. Nachdem wir unseren Besuch mit der Besichtigung des Rocket Gardens abgeschlossen hatten, führen wir wieder los. Nächstes Ziel unserer Reise war das Vergnügungszentrum von Florida - Orlando und seine Themenparks. Die Fahrt nach Orlando war unspektakulär. Ich suchte mir wieder das Motel in Kissimmee, das ich auch vor zwei Jahren schon genommen hatte und tatsächlich waren noch Zimmer frei. Es war leider zu spät um irgendetwas besonderes noch zu unternehmen. So beschlossen wir uns etwas auszuruhen. Nach dieser Entspannungspause fuhren wir los um etwas Essbares aufzutreiben. Aus der Erinnerung wusste ich noch, dass es hier einen leckeren Sizzler (mein Lieblingsrestaurant) gibt. Tatsächlich war er noch an Ort und Stelle. Nachdem ich Eva-Maria das Prinzip erklärt hatte, wie das hier funktioniert mit der Salatbar, war alles klar. Voller Freude hat sie sich auf die dargebotenen Suppen gestürzt. Zu meiner Verwunderung nahm sie ein großes Teller "Clam-Chowder" (warme Muschelsuppe), wo sie Muscheln doch so überhaupt nicht mag. Sie löffelte aber wacker drauflos, als wäre es das letzte Mal. Ich habe Eva-Maria mitgeteilt, dass es mich freut, dass sie jetzt doch auch Muscheln mag, wonach sie erstarrte und keinen Löffel mehr anrührte. Sie kannte offensichtlich den Inhalt von Clam Chowder nicht und nahm an es sei irgendeine normale gebundene Suppe. Den Rest der Suppe durfte dann ich essen. Nach dem Essen fuhren wir noch in einen nahegelegenen Supermarkt um unseren Stand an Lebensmitteln zu komplettieren. Wir kehrten zurück ins Motel, wo wir den Rest des Abends verbrachten. zum Seitenanfang |
| 4. Tag: 7.12.1999 Frohgestimmt begannen wir diesen morgen, denn heute mussten wir nicht sehr weit fahren um an unser heutiges Tagesziel zu kommen. Da wir nicht so große Disneyfans waren, entschlossen wir heute die "Universal Studios" zu besuchen. Wir waren offensichtlich bei den ersten, die an diesem Tag im Park ankamen, da der Parkplatz fast noch vollständig leer war. Nachdem wir uns die Eintrittskarten gekauft hatten, warteten wir auf die endgültige Öffnung des Parks. Nachdem uns die Pforten aufgetan waren, stürmten wir los - erste Station Twister Ride. Man erlebt gleich mal mit, wie man sich in einem Tornado fühlt. Eva-Maria war begeistert. Nächster Punkt - der Klassiker "Back to the Future - the Ride". Diese Attraktion kannte ich bereits aus Los Angeles, Eva-Maria aber noch nicht - ihr ist fast schlecht geworden. Da kaum Leute da waren, fuhren wir gleich noch ein zweites Mal damit. Es ist jedesmal wieder lustig. Es folgten etliche weitere Attaktionen wie beispielsweise: E.T. - The Ride, Terminator2: 3D, Animal Planet, The Wild, Wild, Wild West Show, Earthquake, Jaws und viele mehr. Großes Zusatzgeschäft haben die Universal Studios mit uns allerdings nicht gemacht, da wir mittags nur einen kleinen Snack kauften und völlig ohne irgendwelche Andenken wieder heimfuhren. Bevor wir allerdings den Park verlassen konnten, wurden wir noch angequatscht um ein paar Fragen zu den Universal Studios zu beantworten. Wir waren so nett und beantworteten geduldig die uns gestellten Fragen. Dann wurden wir freundlich entlassen. Nach der Rückkehr ins Motel war erst einmal Körperhygiene angesagt. Erwartungsgemäß meldete sich der Magen und forderte sein Recht. Natürlich mussten wir auch heute Abend ausnutzen, dass der Sizzler ganz in der Nähe war. Zu meiner Überraschung griff heute Eva-Maria nicht mehr zur Clam Chowder - keine Ahnung warum. Den Rest des verbleibenden Abends verbrachten wir im Motel vor dem Fernseher mit ein paar Millers. zum Seitenanfang |
| 5. Tag: 8.12.1999 Wir hatten genug gesehen von Orlando; wenn uns noch nach weiteren Vergnügungsparks ist, dann könnten wir ja auf der Rückfahrt nochmals vorbeischauen; darum beschlossen wir weitere Sehenswürdigkeiten des Landes zu besichtigen. Wir fuhren wieder an die Ostküste um dort das alte Städtchen St. Augustine zu besuchen. Die Stadt kannte ich zwar schon von 1997, aber Eva-Maria sollte sie auch jedenfalls sehen. Es hatte sich nichts verändert. Die Souvenirgeschäfte waren immer noch die gleichen wie das letzte Mal auch und selbst das alte hölzerne Schulhaus, war noch immer da. Wir spazierten in das Schulhaus hinein und im Inneren war eine typische Schulszene früherer Zeiten mit Puppen nachgestellt, die sich bewegten und die Geschichte des Schulhauses erzählten. Ganz nett, aber doch etwas sehr kitschig. Nach dem Rundgang durch die Altstadt sowie der Besichtigung der Außenanlagen des Forts suchten wir eine Bücherei, denn wir wollten ein paar E-Mails heim senden. Wir fanden auch gleich eine Hinweistafel und folgten dieser. Leider landeten wir in der historischen Bücherei von St. Augustine, die über keinen Internet-Anschluss verfügte. Man klärte uns dort aber glücklicherweise auf, wo sich die "Public Library" befindet. Diese fanden wir dann auch ohne große Probleme. Dort gab es eine kleine Überraschung. Als wir die Bücherei betraten, trat ein Herr an uns heran und sprach Eva-Maria an: "You must be Eva-Maria!" - Wir waren verblüfft; waren wir hier wirklich einem echten Hellseher begegnet? Es stellte sich schließlich heraus, dass er eine Dame erwartete mit langem dunklen Haar mit dem Namen Eva-Maria. Es war also reiner Zufall - man schaut da aber trotzdem zuerst einmal blöd. Diese Bibliothek hatte Internet und so konnten wir unser Mails versenden. Wir fuhren weiter Richtung Norden, denn wir wollten heute noch bis Savannah kommen. Ungefähr 10 km vor Savannah fanden wir Dank unseres Couponheftes eine günstige Bleibe für die Nacht. Nachdem wir uns häuslich eingerichtet hatten fuhren wir Downtown. Leider wurde es schon dunkel draußen und die Orientierung fehlte uns schon etwas. Es kam also was kommen musste - wir haben uns heillos verfahren und verzichteten nach geraumer Zeit auf den Besuch dieser alten Stadt - wir hatten nur noch den Wunsch wieder heil rauszukommen. Nachdem wir mehr als eine Stunde in der Stadt herumgekurvt waren, fanden wir dann glücklicherweise doch noch den Weg hinaus. An dieser Stelle einen Dank an den netten Herrn, der uns vorausgefahren ist und uns an entscheidender Stelle den Hinweis zum Abbiegen gegeben hat. Glücklich wieder im Motel eingetroffen, haben wir noch eine Kleinigkeit gegessen und sind zu Bett gegangen. Schließlich wartete morgen ja wieder eine lange Tour auf uns - die Fahrt bis Atlanta. zum Seitenanfang |
| 6.Tag: 9.12.1999 Zeitig am Morgen waren wir aus den Federn, denn die Fahrt nach Atlanta ist immer relativ anstrengend. Man kurvt ein paar Stunden durch das Sumpfland im Süden von Georgia bis man schließlich ohne große Vorwarnung plötzlich in Atlanta steht. Wir hatten vorsichtshalber am Vortag bereits beim Super8-Motel in Downtown Atlanta angerufen um ein Zimmer zu reservieren. Dieses Hotel sollte sich als Glücksfall herausstellen, da man tatsächlich mitten in der City wohnt und alles in Gehdistanz erreichbar ist. Da wir bereits am frühen Nachmittag in Atlanta eingetroffen waren, gingen wir erst einmal bummeln und fanden in der Nähe des Peachtree Hotels ein Einkaufszentrum, wo sich auch jede Menge kleine Restaurants befanden. Dort stellten wir uns in der Schlange der Wartenden beim Chinesen an, deuteten dem Chefkoch unsere Wünsche (mangels Kenntnis der Namen) und erstanden zwei wirklich gute Menüs zum günstigen Preis. So gestärkt ging es weiter durch die City. Natürlich war ich auch diesmal wieder bei Macy und habe es wieder geschafft mir eine der schönen Krawatten zu kaufen, die dort im Dutzend herumhängen. Schön langsam wird Macy mein Bekleidungs-Hauptausstatter. Eva-Maria hat sich nichts gefunden in diesem Shopping-Tempel und so zogen wir weiter. Wir spazierten hinunter zum Olympic Park, den ich auch mal bei Tageslicht sehen wollte. Am Tag sieht er bei weitem nicht so gut aus wie in der Nacht. Am Ende des Parks befindet sich das CNN-Building. Wir beschlossen an einer Führung durch den Sender teilzunehmen, was sehr spannend war. Wir bekamen direkten Einblick von den Senderäumen bis zur Mannschaftskantine. Im großzügigen Innenbereich des Gebäudes fand gerade eine Talkshow statt, was auch nicht uninteressant war. Am Ende der Tour landet der begeisterte Tourist dann im - eh klar - Souvenir Laden, wo ich stolzer Besitzer einer Kaffeetasse der Marke "CNN.com" wurde. Wieder draußen machten wir uns auf den Weg zur Underground Atlanta, wo wir uns allerdings nicht allzu lange aufhielten. Nach ein paar Fotos der Gegend und des Coca-Cola-Museums kehrten wir ins Motel zurück um uns etwas auszuruhen. Abends war geplant noch ein paar Streifzüge zu machen. Nach der Erholungsphase machten wir uns wieder auf die Socken. Erste Station: Westin Peachtree Plaza - wir wollten dort zwar nicht übernachten (was sicher auch schön gewesen wäre), aber in das Sky-Restaurant, wo man einen tollen Überblick über die Stadt hat. Bei Tageslicht hatte ich bereits 1997 das Vergnügen, doch auch bei Dunkelheit ergab das eine tolle Aussicht über die Stadt - fast noch besser als am Tag. Wieder unten angekommen, wurde ein zweites Mal der Olympic Park besichtigt - diesesmal erstrahlte er bereits in vollem Glanze. Schaut einfach gut aus. Auf dem Rückweg zum Hotel fanden wir noch ein kleines Internetcafe, wo wir noch einen halbwegs genießbaren Kaffee tranken und v.a. einige E-Mails an die Daheimgebliebenen versendeten. Todmüde aber voll mit neuen Eindrücken sprangen wir in die Falle. zum Seitenanfang |
| 7.Tag: 10.12.1999 Etwas längere Nachtruhe haben wir uns heute gegönnt. Beim Frühstück im Hotel gleich das erste Erlebnis, bei dem man sagt - Typisch Amerikaner. Die Reinigungsfrau, welche die Tische sauber machte, plauderte etwas mit uns und natürlich hat sie auch gemerkt, dass wir keine Amerikaner sind. Auf ihre Frage "woher" gaben wir pflichtgemäß zur Antwort "Austria". Dann nahm das Unheil seinen Lauf und sie erzählte uns, dass sie auch gerne einmal nach "Austria" fahren würde. Besonders lustig empfand sie die in "Austria" heimischen "Kangaroos". Ab diesem Zeitpunkt mussten wir sie aufklären, dass nicht Australien gemeint war. Ihr grübelnder Gesichtsausdruck verriet uns, dass sie mit Austria rein gar nichts verband. Wir erzählten ihr dann, wo Österreich liegt und dass ein gewisser Mozart von dort kam. Den kannte sie aber nicht. Erst als ich Arnold Schwarzenegger ins Spiel brachte, war der Bann gebrochen. Sie kannte zwar Österreich weiterhin noch nicht, aber Arnie, den kannte sie. So beeindruckt fuhren wir los und besuchten den "Stone Mountain", der sich in der Nähe von Atlanta befindet. Diesen Granitmonolith hatte ich zwar bereits 1997 besucht, aber ein zweites Mal kann nie schaden. Wir waren anscheinend die ersten im Park und auch die Seilbahn war noch nicht geöffnet. So vertrieben wir uns die Zeit mit etwas spazieren gehen und im Souvenir Shop herumlungern. Endlich ging es los. Gemeinsam mit einer Gruppe Franzosen eroberten wir die Anhöhe und genossen oben die ausgezeichnete Fernsicht. Deutlich konnte man das Stadtzentrum von Atlanta erkennen und im Norden hatte man sogar leise Vorahnungen der Appalachen. Nachdem wir genug gesehen hatten fuhren wir wieder hinunter und verließen den Park. Eigentlich hatten wir alles gesehen was uns so interessierte - d.h. wir konnten wieder Richtung Süden starten. Wir fackelten auch nicht lange und machten uns auf die Socken bzw. auf die Gummis. Der restliche Tag ging mit Auto fahren vorbei, wobei wir nur einmal kurz hielten um ein wenig zu essen und zu entspannen. Am Nachmittag erreichten wir wieder Florida. Wir fuhren weiter bis kurz vor Tampa, wo wir Dank unseres Gutscheinheftes eine nette Bleibe fanden. Der Abend verging mit den üblichen Tätigkeiten wie Einkaufen, Essen und Entspannen. zum Seitenanfang |
| 8. Tag: 11.12.1999 Ein wunderschöner Morgen begrüßte uns auch heute wieder. Nach den Universal Studios in Orlando war heute ein weiterer Vergnügungspark geplant - Busch Gardens in Tampa. Dieser Park ist eine Kombination aus Zoo und Vergnügungspark, wobei der Vergnügungsbereich eindeutig im Vordergrund steht. Wir waren wieder so zeitig da, dass wir am Eingang noch warten mussten, allerdings nicht sehr lange. Gleich am frühen Morgen wollten wir uns eine der wildesten Achterbahnen geben und tatsächlich waren auch kaum Leute dort, so dass wir flott dran kamen. Wir hatten das Glück ganz vorne hängen zu dürfen, denn diese Achterbahn bestand nicht aus den üblichen Wägelchen, sondern man hing in einem Sessel unter der Bahn. Und schon ging es los. Wir wurden ziemlich hoch hinaufgezogen und dann stürzten wir zu Tal. Man erreichte sicherlich an einigen Stellen mehrere G an Beschleunigung. Was ich allerdings nicht bedacht hatte war, dass Eva-Maria bei so etwas regelmäßig schlecht wird. Am Ende der Fahrt sah sie dann auch entsprechend übel aus und musste sich erstmal ausruhen. Ich nutzte die Chance für eine zweite Fahrt. Als ich wieder zu ihr kam, ging es ihr noch schlechter, denn ihr Kreislauf hatte erst jetzt so richtig losgelegt. Dieser Zustand hielt den ganzen Vormittag über an. Sie tat mir richtig leid, denn ich hatte soviel Spaß bei den ganzen Fahrten und sie saß nur herum und sah zu. Ich bin am Vormittag noch mit mehreren anderen Rollercoastern gefahren, doch so dramatisch wie der erste war keiner mehr. Lustig fand ich auch die Fahrt im Wildwasserkanal. Dort treibt man mit so runden Booten in einer Strömung und wird an manchen Stellen ganz schön nass gespritzt. Ich bin bei dieser Fahrt noch relativ trockenen Fußes weggekommen, doch die restlichen Besatzungsmitglieder wurden teilweise ganz schön nass. Nach einiger Zeit ging es auch bei Eva?Maria wieder und wir machten noch die eine oder andere Fahrt gemeinsam. Mittags genossen wir unser Essen in der warmen Sonne und entspannten uns etwas vom Vergnügungsstress. Der Nachmittag verging mit Besichtigungen des Zooteils des Parks, der zwar ganz nett ist, allerdings nicht wirklich aufregend. Mir tun die Tiere immer leid, die in Zoos gefangen sind. Am späten Nachmittag verließen wir den Park und fuhren mit dem Auto weiter nach St. Petersburg, wo wir schon ein Motel aus unserem Gutscheinheftchen ausgesucht hatten. Glücklicherweise war dort noch was zu haben und so mieteten wir uns ein. Für den Abend hatten wir geplant, mal so richtig Steak essen zu gehen. Dank eines Tipps der Dame an der Rezeption, die auch gleich einen Tisch für uns reservierte, kamen wir dort gleich dran und speisten vorzüglich. Auf dem Rückweg erledigten wir noch ein paar Einkäufe und verbrachten den Rest des Abends in den Betten vor dem Fernseher. zum Seitenanfang |
| 9. Tag: 12.12.1999 Der Morgen war wieder wunderschön und die ganze Stadt war ruhig. Auf den Straßen war kaum Verkehr als wir mit dem Wagen weiterfuhren an den Strand von St. Petersburg. Dort angekommen hatten wir aber weniger Augen für den Strand als für das Frühstückslokal, dass sich dort befand. Hier labten wir erstmal unseren Hunger mit einem kräftigen American Style Frühstück. Dann fuhren wir weiter Richtung Süden, durch die anscheinend noblere Gegend von St. Petersburg. Ein schönes Haus grenzte an das andere. Wir fuhren wieder auf den Freeway auf und kamen auch gleich auf die Skyway Bridge, die über die Bucht von Tampa Bay führt. Für mich ist diese Brücke eine der imposantesten und kann sich sicher mit solchen Größen wie der Golden Gate Bridge messen. Die Fahrt ging weiter bis Sarasota. Hier wurden wieder alte Erinnerungen an meinen allerersten USA-Trip wach, denn hier hatte ich mehr als eine Woche verbracht, was jetzt ziemlich genau 10 Jahre her war. Allzuviel hatte sich nicht verändert, nur die Häuser sind wieder mehr geworden. Ich fand sogar wieder den Weg zu meiner ehemaligen Wohnstätte und zum Stand am Lido Key. Hier machten wir kurz einmal Halt um uns alles anzusehen. Wir beschlossen daraufhin spontan uns gleich hier ein Zimmer zu suchen und den Nachmittag am Strand zu verbringen. Etwas südlich von Sarasota fanden wir dann auch ein Motel, dass in unserem Couponheft auftauchte. Dort verstauten wir unser Gepäck und machten uns strandfein. Wieder zurück am Strand genossen wir die südliche Sonne Florida, den absolut weißen Sand am Strand und die gute Stimmung um uns herum. Es kam so richtig entspannendes Feeling auf. Gegen Abend kehrten wir zurück ins Motel. Dort pflegten wir unsere geschundenen Körper und verbrachten den Abend mit einem Buch bzw. vor dem Fernseher. Zwischenzeitig telefonierte ich noch mit Familie Kaip, die wir nächsten Tag besuchen wollten und wir vereinbarten einen Termin für den Nachmittag. zum Seitenanfang |
| 10.Tag: 13.12.1999 Heute stand einmal richtig ausschlafen auf dem Programm. Nachdem wir einmal einen Entspannungstag einlegten, konnten wir den langen Morgen so richtig genießen. Irgendwann am Vormittag sprangen wir dann doch aus den Federn und fuhren los auf der Suche nach einer Poststelle um einige Postkarten abzugeben. Diese fanden wir dann auch im benachbarten Venice, wo sich bereits eine lange Schlange gebildet hatte wie in den 80ern vor einem polnischen Fleischgeschäft. Irgendwann kamen wir dann doch an die Reihe und konnten unsere Briefe endlich frankieren und versenden. Wir fuhren gleich weiter um das Haus unserer Bekannten zu suchen um nicht am Nachmittag eine böse Überraschung mit der Sucherei zu bekommen. Die Straße in der die Familie wohnte war sehr schnell gefunden und wir waren mit unserer Suchleistung zufrieden - zurück ins Motel. Dort schnappten wir die Badesachen und fuhren erneut an den Strand. Am Nachmittag kehrten wir dann wieder ins Motel zurück um uns umzuziehen und wieder nach Venice zu fahren um unsere Bekannten zu besuchen mit denen ich am Vortag einen Termin um 15:00 Uhr ausgemacht hatte. Diese Familie war nach dem Krieg eine zeitlang bei meinen Großeltern einquartiert bevor sie nach USA ausgewandert sind. Seither gibt es immer noch brieflichen Kontakt und von Zeit zu Zeit wird auch gegenseitig besucht. So auch diesmal. Wäre ja eine Schande, wenn man schon quasi vor der Haustür steht und nicht vorbeischaut. Der Empfang war herzlich und die beiden Elternteile (beide schon um die 90 und drüber) waren verblüffend gut beisammen. Ihre Tochter Monica war auch da und natürlich wurde über die "gute alte Zeit" gesprochen und wie es allen so geht und was alle so machen. Nach einer ausgiebigen Hausbesichtigung und drei Stunden Smalltalk verabschiedeten wir uns wieder und machten uns auf den Rückweg. Da der Abend noch jung war beschlossen wir die örtliche Wirtschaft zu unterstützen und fuhren in die Shopping Mall von Sarasota. Hier war bereits alles auf Weihnachten getrimmt und Santa Claus hatte Hochsaison. Es ist für mich immer wieder eigenartig in kurzen Hosen Weihnachtsstimmung zu konsumieren - es ist wohl alles eine Frage der Gewöhnung. Leider fanden wir nicht wirklich Kaufbares für uns und wir verließen die Mall unverrichteter Dinge wieder. Schon eher nach unserem Geschmack war da der Pizza Hut ganz in der Nähe, wo wir uns noch ein Pizza leisteten. Der Abend wurde in bekannter Weise im Motelzimmer verbracht. zum Seitenanfang |
| 11. Tag: 14.12.1999 Heute waren wir wieder früh unterwegs, denn wir wollten ganz in den Süden der USA - nach Key West. Die Fahrt auf dem Freeway von Sarasota nach Naples war unspektakulär. Bei Naples sind wir dann abgefahren und auf dem Tamiami Trail Richtung Miami mitten durch die Everglades gefahren. Wie immer war nichts auf der Strecke los. Es empfiehlt sich auch schon vorzeitig zu tanken, denn auf der ganzen Strecke bis kurz vor Miami gibt es nicht eine Tankstelle. Ohne Probleme erreichten wir die Ostküste und fuhren über Homestead auf die Keys. Den Everglades National Park ließ ich diesmal aus, da ich mir ihn kein zweites Mal antun wollte. Von Key Largo ging es über den Highway 1 über die unzähligen kleinen Inseln und Brücken bis Key West. Diese Fahrt ist jedesmal wieder ein Erlebnis. Noch dazu war uns das Wetter hold, obwohl es am Morgen nicht danach ausgesehen hatte. Dank unseres Couponheftes fanden wir auch eine nette Bleibe direkt im Zentrum mit Anbindung an die Duval Street. Wir hatten ein schönes Zimmer, ein Sonnendeck, einen Pool und ein Jacuzzi - Herz was wünscht du mehr. Dort entspannten wir uns von der Anstrengung des Vormittages und genossen die südliche Sonne Floridas bzw. der Karibik. Gegen Abend machten wir uns stadtfein und pilgerten wie alle Touristen zum Hafen um den schönen Sonnenuntergang zu genießen. Natürlich waren wir nicht die Einzigen, die sich dieses alltägliche Ritual anschauten, sondern es waren auch noch einige Gruppen von Japanern (oder Koreanern), Deutschen, Franzosen, etc. anwesend. Einige Gaukler und Kleinkünstler führten ihre Shows auf, was aber nicht zur Steigerung des Erlebnisses beitragen konnte. Nachdem die Sonne endlich untergegangen war, gingen wir zurück ins Motel, holten unser Auto und fuhren zum örtlichen Shopping-Center um unsere Proviantvorräte zu komplettieren. In der Folge kamen wir auch bei Pizza-Hut vorbei und konnten nicht wiederstehen. Wir erstanden eine schöne große Pizza für den Abend. Wir verzichteten an diesem Abend aufs Fortgehen, da wir ziemlich müde waren, was sich nach dem Verzehr der Pizza noch verstärkte. So verbrachten wir den restlichen Abend in unseren Betten. zum Seitenanfang |
| 12. Tag: 15.12.1999 Eigentlich wollten wir ja ausschlafen, aber wir waren früh wach, weil wir am Vortag brav zu Bett gegangen waren. Der Morgen war (nicht anders zu erwarten) wunderschön und wir machten einen Spaziergang durch den Ort. Wichtig war natürlich, dass wir die Säule besuchten, die den südlichsten Punkt von Kontinentalamerika markiert. Von dort sind es bekanntermaßen nur 90 Meilen nach Kuba, aber weit über 100 Meilen bis nach Miami. Das Gute liegt so nah! Wir wollten die morgenliche Sonne noch nützen und fuhren zum Strand von Key West um uns ein paar Stunden Sonne zu genehmigen. Wir waren (abgesehen von ein paar Joggern) die einzigen Badegäste am Strand. Der Sand war feinkörnig, die Sonne schien uns auf die Nase und wir entspannten uns so richtig. Jetzt oder nie! Als Eva-Maria gerade so richtig entspannt zu sein schien, verdarb ich ihr die Laune indem ich ihr einen Heiratsantrag machte. Ich hatte ja keine Ahnung, was man mit so einer Frage alles anstellen kann bei einer Frau. Zu meinem Glück hat sie "Ja" gesagt und hat anschließend eine Stunde lang geheult (hoffentlich vor Freude). Ich war froh, dass sie sich so freute und so wurde dieser 15.12.1999 zu etwas besonderem in unserem Leben. Wie ich später hörte wurde dieser Tag auch etwas besonderes für meine Cousine Gabi, denn sie bekam am gleichen Tag ihr erstes Kind. Genug Sentimentalität - als wir uns wieder beruhigt hatten und nicht mehr verheult aussahen fuhren wir wieder ins Motel zurück (es war mittlerweile Nachmittag), erfrischten uns etwas und machten noch einen Bummel durch die jetzt wieder lebendige Stadt. Besichtigt wurde dabei das Haus von Ernest Hemingway, allerdings nur von aussen sowie der Leuchtturm (auch von aussen). Mit weiterem herumflanieren verging der Nachmittag und wir stellten uns wieder in die Reihe jener, die den Sonnenuntergang am Pier von Key West ansahen. Nach dem Spektakel, dass ähnlich wie am Vortag ablief, verspührten wir Hunger und zur Feier des Tages gönnten wir uns ein vorzügliches Mahl in einem lauschigen Restaurant um unseren Verlobungstag noch zu feiern. Nach dem Essen spazierten wir noch etwas über die Duval Street, hatten aber aufgrund der aufdringlichen Musik nirgends große Lust hineinzugehen um uns einen Mochito in die Kehle zu stürzen. Wir gingen zurück ins Motel um den Abend geruhsam ausklingen zu lassen. Immerhin wollten wir morgen wieder abfahren und da wollten wir auch nicht verschlafen. zum Seitenanfang |
| 13. Tag: 16.12.1999 Der Morgen war bereits nicht mehr so schön, jedoch sollte der Regen voll am Nachmittag losgehen. Wir wollten heute wieder Richtung Miami aufbrechen um morgen keine allzu langen Strecken zurücklegen zu müssen. Zum Frühstück wurden Teile unseres Reiseproviants verzehrt. Die Fahrt ging wieder zurück über die tollen Brücken und Inseln - einfach immer wieder ein schönes Erlebnis. Allzu nahe an Miami wollten wir dann allerdings auch nicht uns so entschlossen wir uns, im Westin Hotel auf Key Largo nochmals eine feudale Nacht zu genehmigen. Dank der Coupons war das Zimmer sogar im erschwinglichen Bereich. Das Zimmer war wirklich toll und ich habe schon kleinere Wohnungen als dieses Appartement gesehen. Da es mittlerweile sehr heftig zu regnen begonnen hatte, beschlossen wir einen super Faulenzernachmittag einzulegen und uns einfach ein Buch zu schnappen. Gesagt, getan und auf durchaus angenehme Weise wurde der Nachmittag verbracht. In einer kurzen Regenpause besuchten wir auch den Strand des Hotels, blieben jedoch außerhalb des Wassers. Gegen Abend bekamen wir wieder Hunger. Auf Rückfrage bei meiner zukünftigen Gattin kam der spontane, aber wenig einfallsreiche Wunsch nach einer abschließenden Pizza bei Pizza-Hut. Dieses Lokal war uns mittlerweile sehr ans Herz gewachsen (dank der Vergünstigungsbons auf den Schachteln). So zog ich los und besorgte eine schöne Pizza für den Abend sowie eine Flasche Wein um das ganze runterzuspülen. Der restliche Abend wurde auf dem Zimmer genossen und wir schwelgten in den Erinnerungen an diesen Urlaub. Morgen war ja bereits unser letzter Tag und so ließen wir die Reise Revue passieren. zum Seitenanfang |
| 14. Tag: 17.12.1999 Wir haben ganz brav lange geschlafen und uns noch einmal so richtig entspannt. Heute ist Abreisetag und das ist für mich immer irgendwie ein verlorener Tag, denn die ganze Konzentration ist darauf gerichtet, dass man ja pünktlich das Auto zurückgibt und zum Flughafen kommt, wo man dann meist sowieso zu früh dran ist und stundenlang noch wartet. Wir fuhren von Key Largo bis Miami und waren natürlich viel zu früh da. Wir entschieden uns daher dafür nochmals nach Miami Beach hinüber zu fahren und uns auch diesen Teil ein zweites Mal zu geben. Im hellen Tageslicht sehen die Art Deco Häuser gleich wieder anders aus. Nach diesem kleinen Abstecher kehrten wir zurück nach Miami, fuhren zur Rückgabestelle von Hertz, verließen fluchtartig unseren Wagen und sprangen in das nächste Shuttle zum Flughafen. Der Rest ist Geschichte. Der Urlaub war jedenfalls wieder ein voller Erfolg; zwei Wochen fast immer schönes Wetter, angenehmes Klima und viel zu sehen - außerdem kam ich ja mit meiner zukünftigen Frau nach Hause. zum Seitenanfang |